Team und Moderation
Coaching-Techniken · Team und Moderation · Affinity Mapping
Affinity Mapping
Affinity Mapping sortiert viele Einzelaussagen in Cluster nach Ähnlichkeit. Die Gruppe baut Themenlandkarten aus Sticky Notes oder digitalen Karten. Es verdichtet Vielfalt zu Mustern. Keine statistische Validierung und keine Diagnose von Personen anhand von Clustern.

Einleitung
Affinity Mapping sortiert viele Einzelaussagen in Cluster nach Ähnlichkeit. Die Gruppe baut Themenlandkarten aus Sticky Notes oder digitalen Karten. Es verdichtet Vielfalt zu Mustern. Keine statistische Validierung und keine Diagnose von Personen anhand von Clustern.
Herkunft: Teamfacilitation und Designthinking-Praxis. Die Beispielschritte sind zum Üben beschrieben. Sie stammen nicht aus einer dokumentierten Sitzung mit einer echten Person.
Zweck
Zweck ist gemeinsame Sinnbildung aus vielen Datenpunkten, bevor Priorisierung oder Maßnahmen folgen.
Ziel
Beschriftete Cluster liegen vor; Ausreißer sind sichtbar; die Gruppe wählt Cluster für die nächste Arbeit.
Umsetzung
- Alle Items sichtbar machen. Still oder in Kleingruppen grob sortieren.
- Cluster schärfen und Überschriften finden, die der Gruppe gehören.
- Ausreißer und Spannungen markieren, nicht wegwischen.
- Cluster für Dot Voting, Min Specs oder Maßnahmenauswahl übergeben.

Weitere Anwendungsgebiete
- Retrospektiven und Research-Synthese.
- Open-Space-Ernten.
- Brainstorming-Verdichtung.
Grenze
Cluster sind Hypothesen der Gruppe. Sie ersetzen keine Analysequalität und keine Entscheidungspflicht.
Fragen, kurz beantwortet
Wer darf verschieben?
Alle; Konflikte über Zuordnung werden besprochen.
Wie viele Cluster?
So wenige wie nötig, so viele wie ehrlich. Oft fünf bis neun.
Digital oder analog?
Beides. Analog erzeugt oft mehr Bewegung.
Unterschied zu Kategorien vorab?
Affinity baut Kategorien aus den Daten, nicht umgekehrt.