Fragetechniken
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Alternativfrage
Eine Alternativfrage legt zwei oder drei Wege vor und bittet um eine Wahl, einschließlich der Möglichkeit, keinen der Wege zu nehmen.

Einleitung
Eine Alternativfrage legt zwei oder drei Wege vor und bittet um eine Wahl, einschließlich der Möglichkeit, keinen der Wege zu nehmen.
Herkunft: Fragen mit zwei oder drei vorgegebenen Wegen, bewusst eingesetzt. Die Beispielschritte sind zum Üben beschrieben. Sie stammen nicht aus einer dokumentierten Sitzung mit einer echten Person.
Zweck
Menschen wählen leichter aus einem kleinen Menü als aus einem leeren Feld. Das Menü darf die Wahl aber nicht auf deine Lieblingsoption verengen.
Ziel
Eine Wahl der Person, die auch „keines davon“ sein darf, plus ein Satz, warum diese Wahl gilt.
Umsetzung
- Nenne höchstens drei Wege, die im Gespräch schon vorgekommen sind oder die du als Angebot kennzeichnest.
- Sag ausdrücklich, dass „keines davon“ eine gültige Antwort ist.
- Lass die Person wählen und den Grund in einem Satz sagen.
- Bei „keines“ frag nach dem Weg, der fehlt, statt einen vierten von dir nachzuschieben.

Weitere Anwendungsgebiete
- Nächste Schritte, wenn schon mehrere Kandidaten auf dem Tisch liegen.
- Terminoptionen.
- Auswahl eines Fokus für die restliche Sitzung.
Grenze
Zwei Wege, von denen einer bloßgestellt ist, sind eine Suggestivfrage. Beide Wege müssen für die Person wirklich wählbar sein.
Fragen, kurz beantwortet
Wie viele Alternativen?
Zwei oder drei, plus der Ausgang „keines davon“.
Darf ich einen Weg bevorzugen?
Nur wenn du die Bevorzugung vorher kennzeichnest. Sonst ist es eine verdeckte strategische Frage.
Was ist mit „keines davon“?
Eine vollständige Antwort. Danach kommt der fehlende Weg von der Person.
Ist das eine geschlossene Frage?
Sie ist enger als eine offene Frage und weiter als Ja oder Nein. Die Ausgänge sind zählbar.