Aufmerksamkeitsfilter
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Aufmerksamkeitsrichtung intern extern
Aufmerksamkeitsrichtung beschreibt, ob die Person in einer Szene eher nach innen (Gedanken, Körper, Bewertung) oder nach außen (Gegenüber, Aufgabe, Umgebung) schaut. Du beobachtest die Richtung in der Erzählung, du typisierst die Person nicht als intern oder extern.

Einleitung
Aufmerksamkeitsrichtung beschreibt, ob die Person in einer Szene eher nach innen (Gedanken, Körper, Bewertung) oder nach außen (Gegenüber, Aufgabe, Umgebung) schaut. Du beobachtest die Richtung in der Erzählung, du typisierst die Person nicht als intern oder extern.
Herkunft: Aufmerksamkeitsfilter in der Coaching-Praxis; Beobachtung der Richtung, kein Persönlichkeitstest. Die Beispielschritte sind zum Üben beschrieben. Sie stammen nicht aus einer dokumentierten Sitzung mit einer echten Person.
Zweck
Passung zwischen Aufgabe und Aufmerksamkeitsrichtung prüfen und bewusst umschalten können.
Ziel
Eine benannte Richtung in der letzten Szene plus ein bewusster Umschaltversuch für die nächste vergleichbare Lage.
Umsetzung
- Bitte um eine konkrete Szene und frage, wohin die Aufmerksamkeit in der Minute ging: innen oder außen.
- Frage, was dabei nützlich und was hinderlich war.
- Übe verbal einen Umschaltmarker: Was wäre außen zu sehen? Was innen zu spüren?
- Plane für die nächste Situation einen bewussten Startpunkt der Aufmerksamkeit.

Weitere Anwendungsgebiete
- Präsentationen mit zu viel Selbstbeobachtung.
- Gespräche, in denen das Gegenüber verloren geht.
- Fokusthemen bei komplexen Aufgaben.
Grenze
Kein Typenlabel. Keine Diagnose von Aufmerksamkeitsstörungen. Keine Garantie.
Fragen, kurz beantwortet
Ist intern schlecht?
Nein. Es kommt auf die Aufgabe an.
Darf ich umschalten befehlen?
Nein. Die Person wählt den Versuch.
Persönlichkeitstest?
Nein. Szenenbeobachtung.
Therapie?
Nein.