Lösungsorientierung
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Ausnahme-Tagebuch
Das Ausnahme-Tagebuch lässt die Person zwischen den Sitzungen Zeiten notieren, in denen das Problem kleiner war oder etwas Brauchbares gelang. Es sammelt Belege, keine Pflicht zur Positivität.

Einleitung
Das Ausnahme-Tagebuch lässt die Person zwischen den Sitzungen Zeiten notieren, in denen das Problem kleiner war oder etwas Brauchbares gelang. Es sammelt Belege, keine Pflicht zur Positivität.
Herkunft: Lösungsfokussierte Ausnahmeorientierung; Tagebuchform im Coaching verbreitet, keinem einzelnen Autor sicher zuzuordnen. Die Beispielschritte sind zum Üben beschrieben. Sie stammen nicht aus einer dokumentierten Sitzung mit einer echten Person.
Zweck
Ausnahmen werden nicht vergessen, bevor die nächste Sitzung sie heben kann.
Ziel
Mindestens drei datierte Ausnahme-Notizen mit Handlung und Kontext.
Umsetzung
- Definieren, was als Ausnahme zählt: messbar kleineres Problem oder gelungene Handlung bezogen auf das Thema.
- Format festlegen: Datum, was geschah, was die Person tat, wer noch beteiligt war – kurz.
- Zeitraum und Mindestzahl vereinbaren, ohne Druck auf „schöne“ Einträge.
- In der Folgesitzung Einträge durchgehen und Know-how oder nächste Schritte daraus ziehen.

Weitere Anwendungsgebiete
- Zwischen Sitzungen bei wiederkehrenden Problemmustern.
- Teams, die nur Störfälle dokumentieren.
- Vorbereitung auf OSKAR-Know-how.
Grenze
Kein Zwangstagebuch. Bei Überwachungscharakter abbrechen.
Fragen, kurz beantwortet
Was, wenn keine Ausnahme kommt?
Kleinere Definition prüfen oder Coping-Momente zulassen.
Digital oder Papier?
Was die Person wirklich führt.
Unterschied zu allgemeinem Journaling?
Fokus nur auf Ausnahmen zum Auftragsthema.
Dürfen schlechte Tage rein?
Nur wenn sie eine Ausnahme oder ein Coping zeigen; sonst gehört das in ein anderes Format.