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Bedauernsminimierung

Bedauernsminimierung lässt die Person aus einer späteren Rückschau fragen, welches Nicht-Handeln oder Handeln sie voraussichtlich mehr bedauern würde. Es ist eine Übungsperspektive, keine Vorhersage des Gefühls.

3D-Figuren an einer Weggabelung aus einem blauen und einem roten Pfad, keine Fotografie
Bedauernsminimierung legt zwei Wege nebeneinander, bevor einer gewählt wird.

Einleitung

Bedauernsminimierung lässt die Person aus einer späteren Rückschau fragen, welches Nicht-Handeln oder Handeln sie voraussichtlich mehr bedauern würde. Es ist eine Übungsperspektive, keine Vorhersage des Gefühls.

Herkunft: Herkunft in der Managementpraxis verbreitet (u. a. als Regret-Minimization-Denkfigur); im Coaching keinem einzelnen Autor sicher zuzuordnen. Die Beispielschritte sind zum Üben beschrieben. Sie stammen nicht aus einer dokumentierten Sitzung mit einer echten Person.

Zweck

Kurzfristige Angst und langfristiges Bedauern werden unterscheidbar.

Ziel

Zwei Bedauerns-Szenarien (tun vs. lassen) und eine Tendenz mit Begründung.

Umsetzung

  1. Entscheidung und Zeithorizont der Rückschau wählen (oft Jahre, nicht Stunden).
  2. Szenario A: Ich habe getan – welches Bedauern wäre plausibel? Als Übung formulieren.
  3. Szenario B: Ich habe gelassen – welches Bedauern wäre plausibel?
  4. Vergleich: Welches Bedauern wiegt für die Person schwerer, und welcher kleinste Schritt reduziert genau dieses Bedauern?
3D-Figuren sortieren leere Karten auf einem Tisch, keine Fotografie
Bedauernsminimierung lässt die Person entscheiden, was liegen bleibt und was zur Seite wandert.
Bedauernsminimierung

Die Schritte zu Bedauernsminimierung stehen oben. Mit einem Gegenüber übst du das in der Ausbildung.

Beraten lassen

Weitere Anwendungsgebiete

Grenze

Kein Druckmittel. Erzwungenes „Du wirst es bereuen“ ist Manipulation, keine Methode.

Fragen, kurz beantwortet

Was, wenn beide Szenarien bedauern?

Dann Teilschritte und Reversibilität prüfen.

Ist das dasselbe wie 10-10-10?

Verwandt, aber Fokus liegt auf Bedauern, nicht auf allen Folgen.

Darf ich Gefühle weglassen?

Nein; benannte Gefühlsfolgen gehören dazu, als Übung gekennzeichnet.

Hilft es bei Bagatellen?

Kaum. Der Horizont muss zur Entscheidung passen.

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