Team und Moderation
Coaching-Techniken · Team und Moderation · Check-in
Check-in
Check-in ist eine kurze Einstiegsrunde, in der jede Person in wenigen Sätzen sagt, mit welchem Zustand oder Fokus sie ankommt. Die Runde schafft Präsenz und Sichtbarkeit, bevor Inhalt startet. Keine Therapiegruppe, keine Diagnose des Befindens.

Einleitung
Check-in ist eine kurze Einstiegsrunde, in der jede Person in wenigen Sätzen sagt, mit welchem Zustand oder Fokus sie ankommt. Die Runde schafft Präsenz und Sichtbarkeit, bevor Inhalt startet. Keine Therapiegruppe, keine Diagnose des Befindens.
Herkunft: Teamfacilitation; verbreitete Moderationspraxis. Die Beispielschritte sind zum Üben beschrieben. Sie stammen nicht aus einer dokumentierten Sitzung mit einer echten Person.
Zweck
Zweck ist, den Raum gemeinsam zu öffnen und stille Belastungen oder Energien benennbar zu machen, ohne sie auszuwalzen.
Ziel
Jede Person hat kurz gesprochen; die Moderation hat den Übergang in den Arbeitsinhalt markiert.
Umsetzung
- Frage und Zeitbudget nennen, zum Beispiel ein Satz oder dreißig Sekunden pro Person.
- Reihenfolge klären: reihum, popcorn oder Stäbchen. Freiwilligkeit bei sensiblen Fragen.
- Jede Person spricht; andere hören ohne Kommentar und ohne Rat.
- Danke und klarer Start in den Tagesordnungspunkt. Keine Analyse der Check-ins.

Weitere Anwendungsgebiete
- Teammeetings und Retrospektiven.
- Workshop-Öffnung.
- Hybride Runden, damit Remote-Stimmen zuerst Raum bekommen.
Grenze
Check-in ist kein Therapieplatz. Tiefe Krisen gehören nicht in die Pflicht-Runde vor Kolleginnen.
Fragen, kurz beantwortet
Muss Gefühl rein?
Nur wenn die Frage danach fragt. Sachfokus ist erlaubt.
Was, wenn jemand passt?
Respektieren. Passen ist eine gültige Antwort.
Wie lang darf es werden?
Zeitbox halten. Sonst frisst der Check-in das Meeting.
Online?
Ja. Mute-Disziplin und klare Reihenfolge helfen.