Liberating Structures
Coaching-Techniken · Liberating Structures · Design StoryBoards
Design StoryBoards
Design StoryBoards zerlegt eine Initiative in Szenen: Ausgangslage, Schritte, Beteiligte, Hürden, erwünschtes Ende. Die Gruppe zeichnet oder skizziert den Ablauf wie ein Storyboard. Es macht Pläne erzählbar und prüfbar. Keine Filmproduktion und keine Erfolgsgarantie.

Einleitung
Design StoryBoards zerlegt eine Initiative in Szenen: Ausgangslage, Schritte, Beteiligte, Hürden, erwünschtes Ende. Die Gruppe zeichnet oder skizziert den Ablauf wie ein Storyboard. Es macht Pläne erzählbar und prüfbar. Keine Filmproduktion und keine Erfolgsgarantie.
Herkunft: Liberating Structure nach Lipmanowicz und McCandless. Die Beispielschritte sind zum Üben beschrieben. Sie stammen nicht aus einer dokumentierten Sitzung mit einer echten Person.
Zweck
Zweck ist, abstrakte Vorhaben in nachvollziehbare Sequenzen zu bringen und Lücken früh zu sehen.
Ziel
Ein Storyboard mit klaren Szenen und markierten offenen Fragen oder Risiken liegt vor.
Umsetzung
- Ziel und Nutzergruppe in einem Satz. Erste und letzte Szene skizzieren.
- Zwischenschritte als Kästchen oder Bilder ergänzen. Wer handelt jeweils?
- Hürden und Annahmen an die Szenen heften. Unklares markieren.
- Im Plenum prüfen: Fehlt eine Szene? Welches Experiment testet die riskanteste Annahme?

Weitere Anwendungsgebiete
- Projekt- und Change-Design.
- Service-Journeys und interne Prozesse.
- Workshop-Planung selbst als Meta-Storyboard.
Grenze
Ein schönes Board ersetzt keine Umsetzung. Annahmen bleiben Annahmen, bis sie getestet sind.
Fragen, kurz beantwortet
Muss gezeichnet werden?
Skizzen reichen. Textkästen sind erlaubt.
Wie viele Szenen?
Fünf bis neun halten Übersicht.
Wer schreibt?
Kleine Gruppen parallel, dann Abgleich.
Unterschied zum Prozessmapping?
Storyboards betonen Erfahrung und Sequenz, nicht nur Systempfeile.