Liberating Structures

Coaching-Techniken · Liberating Structures · Drawing Together

Drawing Together

Drawing Together nutzt einfache Bildsprache und fünf universelle Symbole, um Erfahrungen und Systemmuster sichtbar zu machen, die Worte allein schwer tragen. Personen zeichnen und deuten gemeinsam, ohne Kunstanspruch. Es ist visuelle Reflexion, keine Kunsttherapie und keine Diagnose anhand von Bildern.

3D-Figuren vor einem Flipchart mit blauen und korallenroten Formen, keine Fotografie
Drawing Together stellt die Figuren ans Flipchart. Was auf dem Blatt landet, kommt aus dem Gespräch und bleibt für alle im Raum sichtbar.

Einleitung

Drawing Together nutzt einfache Bildsprache und fünf universelle Symbole, um Erfahrungen und Systemmuster sichtbar zu machen, die Worte allein schwer tragen. Personen zeichnen und deuten gemeinsam, ohne Kunstanspruch. Es ist visuelle Reflexion, keine Kunsttherapie und keine Diagnose anhand von Bildern.

Herkunft: Liberating Structure nach Lipmanowicz und McCandless. Die Beispielschritte sind zum Üben beschrieben. Sie stammen nicht aus einer dokumentierten Sitzung mit einer echten Person.

Zweck

Zweck ist, Beziehungen, Spannungen und Wege anders sichtbar zu machen und neue Sprache für bekannte Themen zu finden.

Ziel

Die Gruppe hat geteilte Bilder oder Symbole und daraus abgeleitete Einsichten oder nächste Schritte festgehalten.

Umsetzung

  1. Führe die fünf Symbole kurz ein und übe sie einmal gemeinsam.
  2. Jede Person zeichnet still eine Szene oder ein Systembild zum Thema.
  3. In Kleingruppen Bilder zeigen und nur beschreiben, was sichtbar ist – keine psychologische Deutung der Person.
  4. Gemeinsame Motive sammeln und in Worte für die nächste Arbeitsphase übersetzen.
3D-Figur am Flipchart, blaue Figuren sitzen im Kreis, keine Fotografie
Drawing Together holt die Beiträge aus dem Kreis. Die Moderation bleibt an der Tafel.
Drawing Together

Die Schritte zu Drawing Together stehen oben. Mit einem Gegenüber übst du das in der Ausbildung.

Beraten lassen

Weitere Anwendungsgebiete

Grenze

Zeichnungen sind Gesprächsanlässe, keine Tests. Keine pathologisierende Deutung, keine Hypnose, keine Traumatherapie.

Fragen, kurz beantwortet

Muss ich zeichnen können?

Nein. Strichfiguren reichen. Kunstnoten gibt es nicht.

Dürfen Worte auf dem Blatt stehen?

Sparsam ja. Das Bild bleibt führend.

Was, wenn jemand ablehnt?

Beobachten oder mit Symbolkarten arbeiten. Kein Zwang.

Wie lange dauert es?

Oft zwanzig bis vierzig Minuten inklusive Deutung.

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