Motivierende Gesprächsführung

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Entscheidungsbalance

Die Entscheidungsbalance legt Vorteile und Nachteile von Status quo und Veränderung nebeneinander. Die Person füllt die Felder; die coachende Person strukturiert nur. Es macht Ambivalenz sichtbar, ohne zu drängen. Kein Manipulationstrick und keine Therapiesitzung.

3D-Figuren an einer Weggabelung aus einem blauen und einem roten Pfad, keine Fotografie
Entscheidungsbalance legt zwei Wege nebeneinander, bevor einer gewählt wird.

Einleitung

Die Entscheidungsbalance legt Vorteile und Nachteile von Status quo und Veränderung nebeneinander. Die Person füllt die Felder; die coachende Person strukturiert nur. Es macht Ambivalenz sichtbar, ohne zu drängen. Kein Manipulationstrick und keine Therapiesitzung.

Herkunft: Motivierende Gesprächsführung nach Miller und Rollnick; Gesprächsschritt, kein Suchtprotokoll. Die Beispielschritte sind zum Üben beschrieben. Sie stammen nicht aus einer dokumentierten Sitzung mit einer echten Person.

Zweck

Zweck ist eine ehrliche Übersicht, damit die Person informiert wählen kann, statt in einem Pol stecken zu bleiben.

Ziel

Eine von der Person befüllte Balance liegt vor; ein nächster Schritt oder ein bewusstes Warten ist benannt.

Umsetzung

  1. Vier Felder skizzieren: Plus/Minus Status quo, Plus/Minus Veränderung.
  2. Die Person diktiert Inhalte. Du schreibst, bewertest nicht.
  3. Gemeinsam ansehen, was schwer wiegt – in ihren Worten.
  4. Fragen, welcher kleine Schritt jetzt stimmig ist, inklusive bewusstem Nicht-Handeln.
3D-Figuren sortieren leere Karten auf einem Tisch, keine Fotografie
Entscheidungsbalance lässt die Person entscheiden, was liegen bleibt und was zur Seite wandert.
Entscheidungsbalance

Die Schritte zu Entscheidungsbalance stehen oben. Mit einem Gegenüber übst du das in der Ausbildung.

Beraten lassen

Weitere Anwendungsgebiete

Grenze

Die Balance erzeugt keine richtige Antwort. Keine Garantie, kein Druck zur Veränderung.

Fragen, kurz beantwortet

Darf ich Felder vorschlagen?

Sparsam und als Angebot. Die Person entscheidet, was rein darf.

Was, wenn alles gleich schwer ist?

Genau das benennen. Dann Werte oder Experimente prüfen.

Schriftlich nötig?

Hilfreich, aber auch mündlich mit sichtbarer Struktur möglich.

Unterschied zur Pros-und-Contras-Liste?

Hier explizit beide Seiten von Alt und Neu.

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