Transfer
Coaching-Techniken · Transfer · Erfolgskriterium
Erfolgskriterium
Das Erfolgskriterium legt fest, woran Person und coachende Person erkennen, dass ein Ziel oder Experiment ausreichend erreicht ist. Es ist Prüfkriterium, kein Motivationsslogan.

Einleitung
Das Erfolgskriterium legt fest, woran Person und coachende Person erkennen, dass ein Ziel oder Experiment ausreichend erreicht ist. Es ist Prüfkriterium, kein Motivationsslogan.
Herkunft: Herkunft im Coaching und Projektarbeit verbreitet; keinem einzelnen Autor sicher zuzuordnen. Die Beispielschritte sind zum Üben beschrieben. Sie stammen nicht aus einer dokumentierten Sitzung mit einer echten Person.
Zweck
Am Ende wird messbar oder beobachtbar bewertet, statt nach Gefühl zu streiten.
Ziel
Ein Kriterium mit Beobachtungsregel und Zeitpunkt der Prüfung.
Umsetzung
- Ziel oder Experiment in einem Satz.
- Frage: Woran merken wir ohne Zweifel, dass es gereicht hat? Mehrere Kandidaten sammeln.
- Ein Kriterium wählen: beobachtbar, im Einflussbereich, zeitlich gebunden.
- Prüfzeitpunkt setzen und notieren, was bei Nichterreichen als Nächstes gilt.

Weitere Anwendungsgebiete
- Vor Transfer und Experimenten.
- Projektcoaching und Lieferzusagen.
- Abgrenzung von „irgendwie besser“.
Grenze
Zu harte Kriterien ersticken Lernen; zu weiche machen alles zum Erfolg. Nachschärfen erlaubt.
Fragen, kurz beantwortet
Zahl oder Szene?
Beides möglich; Szene oft ehrlicher als Schein-KPI.
Unterschied zu kleinen Zeichen?
Zeichen sind Frühindikatoren; Erfolgskriterium prüft Zielnähe.
Wer definiert Erfolg?
Die Person im Kontrakt; Stakeholder nur wenn vereinbart.
Was bei Teilziel?
Kriterium am Teilziel ausrichten, nicht am Endbild.