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Erster sichtbarer Beleg
Der erste sichtbare Beleg ist das kleinste Artefakt oder Ereignis, an dem Außenstehende oder die Person selbst erkennen, dass der Schritt begonnen hat: eine Mail, ein Kalendereintrag, ein Foto, ein Gesprächsprotokoll.

Einleitung
Der erste sichtbare Beleg ist das kleinste Artefakt oder Ereignis, an dem Außenstehende oder die Person selbst erkennen, dass der Schritt begonnen hat: eine Mail, ein Kalendereintrag, ein Foto, ein Gesprächsprotokoll.
Herkunft: Herkunft im Coaching verbreitet; keinem einzelnen Autor sicher zuzuordnen. Die Beispielschritte sind zum Üben beschrieben. Sie stammen nicht aus einer dokumentierten Sitzung mit einer echten Person.
Zweck
Absicht wird durch ein sichtbares Startsignal vom reinen Vorsatz getrennt.
Ziel
Ein definiertes Belegobjekt mit Datum und Ablageort.
Umsetzung
- Zielschritt nennen und fragen: Was wäre das erste Ding, das man sehen oder vorzeigen könnte?
- Beleg spezifizieren: Format, Inhalt, für wen sichtbar.
- Datum und Ort der Ablage (Ordner, Board, Chat) festlegen.
- In der Folgesitzung den Beleg ansehen, bevor große Wirkungen diskutiert werden.

Weitere Anwendungsgebiete
- Projekte, die in Absichtserklärungen stecken bleiben.
- Schreib- und Lernvorhaben.
- Teamvereinbarungen ohne Startartefakt.
Grenze
Belege können Theater sein. Ohne Bezug zum echten Schritt sind sie Dekoration.
Fragen, kurz beantwortet
Reicht ein Kalendereintrag?
Ja, wenn er den realen Start markiert.
Muss der Beleg öffentlich sein?
Nein; sichtbar für die Person und die coachende Person genügt oft.
Unterschied zu Erfolgskriterium?
Beleg markiert den Start; Erfolgskriterium prüft Zielnähe.
Was, wenn der Beleg fehlt?
Hindernisse am Start klären, nicht moralisieren.