Lösungsorientierung
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Experiment zwischen Sitzungen
Ein Experiment zwischen Sitzungen ist ein zeitlich begrenzter, ethisch vertretbarer Versuch mit Beobachtungsfrage. Es testet eine Hypothese der Person, ohne das Leben umzubauen. Scheitern gilt als Information, nicht als Charakterurteil.

Einleitung
Ein Experiment zwischen Sitzungen ist ein zeitlich begrenzter, ethisch vertretbarer Versuch mit Beobachtungsfrage. Es testet eine Hypothese der Person, ohne das Leben umzubauen. Scheitern gilt als Information, nicht als Charakterurteil.
Herkunft: Herkunft im Coaching verbreitet; keinem einzelnen Autor sicher zuzuordnen. Die Beispielschritte sind zum Üben beschrieben. Sie stammen nicht aus einer dokumentierten Sitzung mit einer echten Person.
Zweck
Lernen entsteht durch prüfbares Handeln statt durch endlose Analyse.
Ziel
Ein Experiment mit Hypothese, Dauer, Beobachtungskriterium und Review-Frage.
Umsetzung
- Hypothese der Person formulieren: Wenn ich X versuche, dann werde ich Y beobachten.
- Rahmen: Dauer, Ort, ethische Grenzen, was nicht Teil des Experiments ist.
- Beobachtungsbogen: Was wird notiert, was ignoriert?
- Review in der Folgesitzung: Was wurde beobachtet, was gelernt, was als Nächstes angepasst?

Weitere Anwendungsgebiete
- Verhaltensänderungen und Kommunikationsversuche.
- Produkt- oder Prozessideen im Business-Coaching.
- Nach Optionsarbeit, wenn Theorie nicht mehr hilft.
Grenze
Keine Experimente, die andere schädigen oder heimlich manipulieren. Keine klinischen Expositionen.
Fragen, kurz beantwortet
Was, wenn es „scheitert“?
Dann ist die Hypothese informiert – das zählt als Ergebnis.
Wie groß darf es sein?
Klein genug, um in der vereinbarten Dauer zu enden.
Muss jemand anderes Bescheid wissen?
Wenn andere betroffen sind: ja, transparent.
Unterschied zu Hausaufgabe?
Experiment hat Hypothese und Beobachtungskriterium; Hausaufgabe oft nur Erledigung.