Narrative Unterscheidung
Coaching-Techniken · Narrative Unterscheidung · Externalisieren
Externalisieren
Externalisieren trennt Person und Problem in der Sprache: statt „ich bin das Chaos“ eher „das Chaos war gestern in der Planung.“ Im Coaching nutzt du das als Unterscheidung, nicht als Zeremonie und nicht als Therapieprotokoll.

Einleitung
Externalisieren trennt Person und Problem in der Sprache: statt „ich bin das Chaos“ eher „das Chaos war gestern in der Planung.“ Im Coaching nutzt du das als Unterscheidung, nicht als Zeremonie und nicht als Therapieprotokoll.
Herkunft: Narrative Praxis angelehnt an White und Epston; im Coaching als Sprachunterscheidung, keine Therapiezeremonie. Die Beispielschritte sind zum Üben beschrieben. Sie stammen nicht aus einer dokumentierten Sitzung mit einer echten Person.
Zweck
Schuld und Identität vom Problemgeschehen lösen, Handlungsraum öffnen.
Ziel
Ein Satz, in dem Problem und Person getrennt benannt sind und den die Person trägt.
Umsetzung
- Höre Identitätsverschmelzung und biete eine Trennung als Sprachversuch an.
- Lass die Person dem Problemgeschehen einen vorläufigen Namen geben.
- Frage nach dem Einfluss des Problemgeschehens auf Alltag und Auftrag.
- Frage nach Stellen, an denen die Person dem Geschehen etwas entgegengesetzt hat.

Weitere Anwendungsgebiete
- Prokrastinationsgeschichten.
- Teamkulturprobleme.
- Selbstbilder nach Fehlern.
Grenze
Keine Therapie, kein Ritualzwang. Bei klinischen Themen Fachstelle. Keine Garantie.
Fragen, kurz beantwortet
Ist das Narrative Therapie?
Es entleiht die Unterscheidung; hier bleibt es Coaching-Sprache.
Muss das Problem einen Fantasienamen haben?
Nur wenn die Person das will.
White/Epston?
Als Ursprung der Idee fair zu nennen.
Diagnose?
Nein.