Gesprächsführung
Coaching-Techniken · Gesprächsführung · Ich-Botschaft
Ich-Botschaft
Eine Ich-Botschaft sagt Wahrnehmung, Wirkung und Wunsch aus der eigenen Position, ohne das Gegenüber festzulegen. Im Coaching hilfst du, Sätze so zu bauen, dass Sache und Appell klar bleiben und die Du-Anklage sinkt.

Einleitung
Eine Ich-Botschaft sagt Wahrnehmung, Wirkung und Wunsch aus der eigenen Position, ohne das Gegenüber festzulegen. Im Coaching hilfst du, Sätze so zu bauen, dass Sache und Appell klar bleiben und die Du-Anklage sinkt.
Herkunft: Gewaltfreie und klartextliche Gesprächsführung in der Coaching-Praxis; anschlussfähig an Kommunikationsmodelle, ohne Therapieauftrag. Die Beispielschritte sind zum Üben beschrieben. Sie stammen nicht aus einer dokumentierten Sitzung mit einer echten Person.
Zweck
Konflikt- und Feedbacksätze sprechbar machen.
Ziel
Ein geprobter Ich-Satz mit Wahrnehmung, Wirkung und Bitte.
Umsetzung
- Lass die Situation in einer Beobachtung ohne Bewertung sagen.
- Frage nach der Wirkung bei der Person selbst.
- Formuliere eine Bitte oder Grenze als Ich-Satz.
- Probe den Satz laut und streiche versteckte Du-Urteile.

Weitere Anwendungsgebiete
- Feedback an Kolleginnen und Kollegen.
- Grenzen im Projekt.
- Vorbereitung schwieriger Gespräche.
Grenze
Keine Garantie für positive Reaktion. Keine Therapie. Bei Gefahr Fachstelle. Die Formulierungen bleiben am Auftrag der Sitzung, ersetzen keine Fachstelle, geben keine Erfolgsgarantie und dienen nur der klaren nächsten Handlung im Coaching.
Fragen, kurz beantwortet
Reicht „ich fühle mich …“?
Nur mit Beobachtung und klarer Bitte.
Ist jede Ich-Form gut?
Nein, „ich finde, du bist …“ bleibt Anklage.
Therapie?
Nein.
Schulz von Thun Pflicht?
Hilfreich, nicht zwingend.