Gesprächsführung

Coaching-Techniken · Gesprächsführung · Ich-Botschaft

Ich-Botschaft

Eine Ich-Botschaft sagt Wahrnehmung, Wirkung und Wunsch aus der eigenen Position, ohne das Gegenüber festzulegen. Im Coaching hilfst du, Sätze so zu bauen, dass Sache und Appell klar bleiben und die Du-Anklage sinkt.

3D-Figuren legen Papierstreifen auf dem Tisch in Gruppen, keine Fotografie
Ich-Botschaft legt die Sprache in Streifen auf den Tisch. Ein unscharfes Wort wird auseinandergelegt, bis eine Szene da ist.

Einleitung

Eine Ich-Botschaft sagt Wahrnehmung, Wirkung und Wunsch aus der eigenen Position, ohne das Gegenüber festzulegen. Im Coaching hilfst du, Sätze so zu bauen, dass Sache und Appell klar bleiben und die Du-Anklage sinkt.

Herkunft: Gewaltfreie und klartextliche Gesprächsführung in der Coaching-Praxis; anschlussfähig an Kommunikationsmodelle, ohne Therapieauftrag. Die Beispielschritte sind zum Üben beschrieben. Sie stammen nicht aus einer dokumentierten Sitzung mit einer echten Person.

Zweck

Konflikt- und Feedbacksätze sprechbar machen.

Ziel

Ein geprobter Ich-Satz mit Wahrnehmung, Wirkung und Bitte.

Umsetzung

  1. Lass die Situation in einer Beobachtung ohne Bewertung sagen.
  2. Frage nach der Wirkung bei der Person selbst.
  3. Formuliere eine Bitte oder Grenze als Ich-Satz.
  4. Probe den Satz laut und streiche versteckte Du-Urteile.
3D-Figur schreibt in ein Heft, die blaue Figur sitzt gegenüber, keine Fotografie
Ich-Botschaft braucht nur eine Zeile. Sie muss noch lesbar sein, wenn die Stunde vorbei ist.
Ich-Botschaft

Die Schritte zu Ich-Botschaft stehen oben. Mit einem Gegenüber übst du das in der Ausbildung.

Beraten lassen

Weitere Anwendungsgebiete

Grenze

Keine Garantie für positive Reaktion. Keine Therapie. Bei Gefahr Fachstelle. Die Formulierungen bleiben am Auftrag der Sitzung, ersetzen keine Fachstelle, geben keine Erfolgsgarantie und dienen nur der klaren nächsten Handlung im Coaching.

Fragen, kurz beantwortet

Reicht „ich fühle mich …“?

Nur mit Beobachtung und klarer Bitte.

Ist jede Ich-Form gut?

Nein, „ich finde, du bist …“ bleibt Anklage.

Therapie?

Nein.

Schulz von Thun Pflicht?

Hilfreich, nicht zwingend.

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