Liberating Structures

Coaching-Techniken · Liberating Structures · Improv Prototyping

Improv Prototyping

Improv Prototyping lässt Gruppen Interaktionen körperlich und spielerisch durchspielen, um Service-, Gesprächs- oder Prozessideen zu testen. Kurze Szenen, schnelles Lernen, Anpassung. Es ist Prototyping, kein Theatersport-Wettkampf und keine Hypnose.

3D-Figur am Flipchart, blaue Figuren sitzen im Kreis, keine Fotografie
Improv Prototyping setzt die Figuren in den Kreis ans Flipchart. Mehrere Stimmen kommen nacheinander im selben Raum dran.

Einleitung

Improv Prototyping lässt Gruppen Interaktionen körperlich und spielerisch durchspielen, um Service-, Gesprächs- oder Prozessideen zu testen. Kurze Szenen, schnelles Lernen, Anpassung. Es ist Prototyping, kein Theatersport-Wettkampf und keine Hypnose.

Herkunft: Liberating Structure nach Lipmanowicz und McCandless. Die Beispielschritte sind zum Üben beschrieben. Sie stammen nicht aus einer dokumentierten Sitzung mit einer echten Person.

Zweck

Zweck ist, Ideen im Verhalten zu spüren, bevor teure Umsetzung startet, und Feedback aus dem Raum zu holen.

Ziel

Mindestens ein prototypisches Verhalten wurde gespielt, beobachtet und in eine verbesserte Variante überführt.

Umsetzung

  1. Situation und Rollen skizzieren. Zielverhalten in einem Satz.
  2. Szene kurz spielen. Beobachter notieren, was wirkt und was hakt.
  3. Feedback nur zu beobachtbarem Verhalten. Dann Variante spielen.
  4. Lernpunkte sichern und in reale nächste Schritte übersetzen.
3D-Figuren vor einem Flipchart mit blauen und korallenroten Formen, keine Fotografie
Improv Prototyping kehrt vom Chart zum Satz zurück. Die Person nimmt mit, was sie selbst auf das Blatt gebracht hat.
Improv Prototyping

Die Schritte zu Improv Prototyping stehen oben. Mit einem Gegenüber übst du das in der Ausbildung.

Beraten lassen

Weitere Anwendungsgebiete

Grenze

Rollenspiel bleibt freiwillig und arbeitsbezogen. Keine Aufarbeitung privater Traumata, keine Diagnose.

Fragen, kurz beantwortet

Muss ich schauspielern?

Nein. Alltagsverhalten reicht. Überzeichnung hilft selten.

Wie lang eine Szene?

Zwei bis vier Minuten. Dann Feedback.

Darf gelacht werden?

Ja, respektvoll. Bloßstellen ist tabu.

Unterschied zu Training?

Hier zählt schnelles Prototyping der Interaktion, nicht Perfektion.

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