Liberating Structures
Coaching-Techniken · Liberating Structures · Improv Prototyping
Improv Prototyping
Improv Prototyping lässt Gruppen Interaktionen körperlich und spielerisch durchspielen, um Service-, Gesprächs- oder Prozessideen zu testen. Kurze Szenen, schnelles Lernen, Anpassung. Es ist Prototyping, kein Theatersport-Wettkampf und keine Hypnose.

Einleitung
Improv Prototyping lässt Gruppen Interaktionen körperlich und spielerisch durchspielen, um Service-, Gesprächs- oder Prozessideen zu testen. Kurze Szenen, schnelles Lernen, Anpassung. Es ist Prototyping, kein Theatersport-Wettkampf und keine Hypnose.
Herkunft: Liberating Structure nach Lipmanowicz und McCandless. Die Beispielschritte sind zum Üben beschrieben. Sie stammen nicht aus einer dokumentierten Sitzung mit einer echten Person.
Zweck
Zweck ist, Ideen im Verhalten zu spüren, bevor teure Umsetzung startet, und Feedback aus dem Raum zu holen.
Ziel
Mindestens ein prototypisches Verhalten wurde gespielt, beobachtet und in eine verbesserte Variante überführt.
Umsetzung
- Situation und Rollen skizzieren. Zielverhalten in einem Satz.
- Szene kurz spielen. Beobachter notieren, was wirkt und was hakt.
- Feedback nur zu beobachtbarem Verhalten. Dann Variante spielen.
- Lernpunkte sichern und in reale nächste Schritte übersetzen.

Weitere Anwendungsgebiete
- Service-Design und Kundengespräche üben.
- Führungssituationen im geschützten Raum.
- Prozessänderungen vor dem Rollout.
Grenze
Rollenspiel bleibt freiwillig und arbeitsbezogen. Keine Aufarbeitung privater Traumata, keine Diagnose.
Fragen, kurz beantwortet
Muss ich schauspielern?
Nein. Alltagsverhalten reicht. Überzeichnung hilft selten.
Wie lang eine Szene?
Zwei bis vier Minuten. Dann Feedback.
Darf gelacht werden?
Ja, respektvoll. Bloßstellen ist tabu.
Unterschied zu Training?
Hier zählt schnelles Prototyping der Interaktion, nicht Perfektion.