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Inneres Team
Das Innere Team macht widersprüchliche innere Stimmen als Teammitglieder hörbar: Name, Anliegen, Befürchtung, Beitrag. Die Person moderiert das Team, statt eine Stimme zu unterdrücken. Es ist Kommunikationspsychologie, keine Teile-Therapie und keine Hypnose.

Einleitung
Das Innere Team macht widersprüchliche innere Stimmen als Teammitglieder hörbar: Name, Anliegen, Befürchtung, Beitrag. Die Person moderiert das Team, statt eine Stimme zu unterdrücken. Es ist Kommunikationspsychologie, keine Teile-Therapie und keine Hypnose.
Herkunft: Friedemann Schulz von Thun, Inneres Team: innere Stimmen als Teammitglieder mit Anliegen. Die Beispielschritte sind zum Üben beschrieben. Sie stammen nicht aus einer dokumentierten Sitzung mit einer echten Person.
Zweck
innere Konflikte werden verhandelbar, ohne eine Seite zu pathologisieren.
Ziel
Zwei bis vier benannte Teammitglieder und eine vorläufige Teamentscheidung oder Sitzordnung für die nächste Situation.
Umsetzung
- Situation wählen, in der innere Gegenstimmen laut werden.
- Stimmen sammeln: Name oder Funktion, Anliegen, was sie schützen wollen.
- Jede Stimme kurz zu Wort kommen lassen; keine Stimme wird lächerlich gemacht.
- Moderation: Was braucht das Team für die nächste Situation? Eine Arbeitsabrede zwischen den Stimmen formulieren.

Weitere Anwendungsgebiete
- Entscheidungskonflikte mit inneren Widerständen.
- Vorgespräche vor schwierigen Gesprächen.
- Ausbildung in kommunikationspsychologischen Modellen.
Grenze
Keine Arbeit mit traumatischen Introjekten. Bei Überflutung stoppen und weiterverweisen.
Fragen, kurz beantwortet
Muss ich Stühle stellen?
Hilfreich, aber nicht nötig; Karten reichen.
Wie viele Stimmen?
Wenige klare; ein Chor aus zehn verwässert.
Ist das IFS?
Nein. Schulz von Thun, Kommunikationspsychologie – kein Therapieprotokoll.
Was, wenn eine Stimme dominieren will?
Ihr Anliegen würdigen und Grenzen der Sitzung setzen.