Coaching-Techniken · Denkwerkzeuge
Denkwerkzeuge
Eine Einladung zu den Denkwerkzeugen. Ein Feld nach dem anderen, dann ein Satz.

10 Techniken in diesem Bereich. Jede Seite beschreibt Zweck, Ziel und einen eigenen Ablauf.
Auftrag in einem SatzDer Auftrag in einem Satz zwingt Thema, gewünschten Unterschied und Zeitraum in eine einzige, korrigierbare Formulierung. Alles, was nicht in den Satz passt, ist Verdacht auf Scope-Ausufer oder Unklarheit.FischgräteDie Fischgräte ordnet mögliche Einflussfaktoren eines Arbeitsproblems entlang von Gräten (z. B. Prozess, Werkzeug, Information, Umgebung). Jede Gräte trägt beschreibbare Faktoren. Es ist Problemanalyse am Prozess, keine Charakteranalyse.Fünf WarumFünf Warum verkettet Beschreibungen: Was geschah, und welche vorausgehende Bedingung machte das möglich? Jedes Warum holt die nächste Beschreibung der Kette, nicht die Schuld einer Person. Nach wenigen Schritten steht ein Ansatzpunkt am Prozess.Inneres TeamDas Innere Team macht widersprüchliche innere Stimmen als Teammitglieder hörbar: Name, Anliegen, Befürchtung, Beitrag. Die Person moderiert das Team, statt eine Stimme zu unterdrücken. Es ist Kommunikationspsychologie, keine Teile-Therapie und keine Hypnose.SCAMPERSCAMPER ist eine Ideencheckliste: ersetzen, kombinieren, anpassen, modifizieren, anders verwenden, weglassen, umkehren. Jeder Buchstabe erzeugt Fragen an ein bestehendes Produkt, Angebot oder Vorgehen.
Sechs DenkhüteDie Sechs Denkhüte lassen eine Gruppe oder Person nacheinander dieselbe Hutfarbe tragen: Fakten, Gefühl, Risiken, Chancen, Ideen, Prozesssteuerung. Paralleles Denken ersetzt Debatten, in denen jede Person eine feste Rolle spielt.Umkehr-BrainstormingUmkehr-Brainstorming dreht die Frage um: Statt „Wie erreichen wir X?“ fragt ihr „Wie sorgen wir zuverlässig dafür, dass X scheitert oder das Gegenteil eintritt?“ Danach werden die Sabotageideen in Schutz- oder Gegenmaßnahmen übersetzt.Walt-Disney-MethodeDie Walt-Disney-Methode trennt drei Rollen: Träumer entwirft frei, Realist prüft Umsetzung, Kritiker sucht Risiken. Die Rollen kommen nacheinander, nicht gleichzeitig, damit Kritik Ideen nicht früh erstickt.WertequadratDas Wertequadrat stellt einen Wert neben seinen Schwesterwert und zeigt die Übertreibungen beider Seiten. So wird aus „entweder hart oder weich“ ein Entwicklungsraum. Es ist Denkhilfe, keine Persönlichkeitsdiagnose.Zweite-Ordnung-DenkenZweite-Ordnung-Denken fragt nicht nur „Was folgt?“, sondern „Was folgt daraus, dass das folgt?“ Die Person zeichnet Folgen zweiter Stufe: Reaktionen anderer, Anreize, Nebenwirkungen über die erste Wirkung hinaus. Es bleibt eine Denkübung mit gekennzeichneten Annahmen.