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Zweite-Ordnung-Denken

Zweite-Ordnung-Denken fragt nicht nur „Was folgt?“, sondern „Was folgt daraus, dass das folgt?“ Die Person zeichnet Folgen zweiter Stufe: Reaktionen anderer, Anreize, Nebenwirkungen über die erste Wirkung hinaus. Es bleibt eine Denkübung mit gekennzeichneten Annahmen.

3D-Figuren vor einem Whiteboard mit vier leeren Farbfeldern, keine Fotografie
Zweite-Ordnung-Denken stellt vier leere Felder an die Wand. Das Modell ist das Gerüst, die Sätze darin spricht die Person.

Einleitung

Zweite-Ordnung-Denken fragt nicht nur „Was folgt?“, sondern „Was folgt daraus, dass das folgt?“ Die Person zeichnet Folgen zweiter Stufe: Reaktionen anderer, Anreize, Nebenwirkungen über die erste Wirkung hinaus. Es bleibt eine Denkübung mit gekennzeichneten Annahmen.

Herkunft: Herkunft in Entscheidungs- und Investmentpraxis verbreitet (u. a. als second-order thinking); im Coaching keinem einzelnen Autor sicher zuzuordnen. Die Beispielschritte sind zum Üben beschrieben. Sie stammen nicht aus einer dokumentierten Sitzung mit einer echten Person.

Zweck

Kurzsichtige Erstfolgen werden um Systemreaktionen ergänzt, bevor die Entscheidung festgezurrt wird.

Ziel

Eine Erstfolge und mindestens zwei Zweitfolgen mit Bewertung für die Entscheidung.

Umsetzung

  1. Geplante Handlung und erwartete Erstfolge nennen.
  2. Frage: Angenommen die Erstfolge tritt ein – was tun Beteiligte dann? Welche Anreize entstehen?
  3. Zweite Ordnung notieren: positive und problematische Folgereaktionen.
  4. Entscheidung oder Design anpassen: Welche Zweitfolge will die Person vermeiden oder nutzen?
3D-Figur schreibt in ein Heft, die blaue Figur sitzt gegenüber, keine Fotografie
Zweite-Ordnung-Denken braucht nur eine Zeile. Sie muss noch lesbar sein, wenn die Stunde vorbei ist.
Zweite-Ordnung-Denken

Die Schritte zu Zweite-Ordnung-Denken stehen oben. Mit einem Gegenüber übst du das in der Ausbildung.

Beraten lassen

Weitere Anwendungsgebiete

Grenze

Ketten können spekulativ werden. Kennzeichnen, was Annahme ist.

Fragen, kurz beantwortet

Wie viele Stufen?

Zwei reichen oft; dritte nur bei Bedarf.

Unterschied zu Kartesischen Fragen?

Kartesisch prüft Tun/Nicht-Tun-Felder; hier Folgenketten der gewählten Handlung.

Hilft das bei Bagatellen?

Selten.

Was, wenn Zweitfolgen abschrecken?

Handlung verkleinern oder Absicherung einbauen.

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