Fragetechniken
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Konkretisierungsfrage
Eine Konkretisierungsfrage hängt sich an ein unscharfes Wort und bittet um ein Beispiel, eine Zahl oder eine Szene dazu.

Einleitung
Eine Konkretisierungsfrage hängt sich an ein unscharfes Wort und bittet um ein Beispiel, eine Zahl oder eine Szene dazu.
Herkunft: Spezifizierende Frage, anschlussfähig an das Meta-Modell, hier als einzelne Frage ohne die ganze Sprachmuster-Liste. Die Beispielschritte sind zum Üben beschrieben. Sie stammen nicht aus einer dokumentierten Sitzung mit einer echten Person.
Zweck
Unscharfe Wörter tragen oft den ganzen Streit. Ein Beispiel macht sie verhandelbar.
Ziel
Ein Beispiel, das die Person als Illustration des unscharfen Wortes akzeptiert.
Umsetzung
- Wiederhole nur das unscharfe Wort, etwa „Unterstützung“, „Respekt“ oder „bald“.
- Bitte um ein Beispiel aus den letzten zwei Wochen oder um eine Zahl.
- Frag, ob dieses Beispiel das Wort trägt oder ob ein zweites Beispiel nötig ist.
- Arbeitet mit dem Beispiel weiter, nicht mit dem ursprünglichen Eigenschaftswort.

Weitere Anwendungsgebiete
- Ziele, die noch Adjektive sind.
- Feedback, das sonst bei „irgendwie komisch“ stehen bleibt.
- Aufträge, in denen „schnell“ und „sauber“ nichts Messbares haben.
Grenze
Konkretisieren ist kein Verhör nach intimen Details. Wenn das Beispiel in Krankheit oder Gewalt führt, stoppt die Frage. Die einzelnen Sprachmuster des Meta-Modells haben eigene Seiten.
Fragen, kurz beantwortet
Welches Wort greife ich?
Das Wort, an dem der Auftrag hängt und das noch kein Bild erzeugt.
Reicht ein Beispiel?
Wenn die Person sagt, dass es das Wort trägt, ja. Sonst ein zweites, nicht fünf.
Ist das schon Meta-Modell?
Es ist die allgemeine Schärfe-Frage. Nominalisierungen, Gedankenlesen und die anderen Muster haben eigene Seiten mit eigenen Gegenfragen.
Was kommt nach dem Beispiel?
Die Arbeit am Beispiel: nächster Schritt, Feedback oder eine Entscheidung. Das Adjektiv allein bleibt liegen.