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Coaching-Techniken · Entscheidung · Muss versus Will

Muss versus Will

Muss versus Will trennt Sätze der Form „Ich muss …“ von Sätzen der Form „Ich will …“ in derselben Lage. Es geht nicht darum, Pflicht zu verleugnen, sondern sichtbar zu machen, welcher Teil eigene Absicht trägt und welcher äußeren Erwartung folgt.

3D-Figuren an einer Weggabelung aus einem blauen und einem roten Pfad, keine Fotografie
Muss versus Will legt zwei Wege nebeneinander, bevor einer gewählt wird.

Einleitung

Muss versus Will trennt Sätze der Form „Ich muss …“ von Sätzen der Form „Ich will …“ in derselben Lage. Es geht nicht darum, Pflicht zu verleugnen, sondern sichtbar zu machen, welcher Teil eigene Absicht trägt und welcher äußeren Erwartung folgt.

Herkunft: Coaching-Praxis: Pflichtgefühle und eigene Absicht in einer Entscheidung trennen. Die Beispielschritte sind zum Üben beschrieben. Sie stammen nicht aus einer dokumentierten Sitzung mit einer echten Person.

Zweck

Handlungsdruck klären, bevor ein Schritt vereinbart wird.

Ziel

Zwei Listen in den Worten der Person: Muss und Will, plus ein nächster Schritt, der einem Will-Satz folgt oder ein Muss bewusst hält.

Umsetzung

  1. Sammle ungefiltert alle Muss-Sätze, die zur Lage gehören, und schreibe sie wörtlich auf.
  2. Bitte zu jedem Muss um einen Will-Satz oder die ehrliche Aussage, dass kein eigener Will da ist.
  3. Markiere, welche Schritte nur vom Muss leben und welche vom Will getragen werden.
  4. Wähle einen Schritt für die nächste Woche und benenne klar, ob er Muss oder Will ist.
3D-Figuren sortieren leere Karten auf einem Tisch, keine Fotografie
Muss versus Will lässt die Person entscheiden, was liegen bleibt und was zur Seite wandert.
Muss versus Will

Die Schritte zu Muss versus Will stehen oben. Mit einem Gegenüber übst du das in der Ausbildung.

Beraten lassen

Weitere Anwendungsgebiete

Grenze

Keine Therapie von Schuldgefühlen und keine Aufforderung, alle Pflichten abzuwerfen. Nur Klärung der Sprache.

Fragen, kurz beantwortet

Muss ich jedes Muss umdeuten?

Nein. Manche Muss-Sätze bleiben stehen und werden bewusst gehalten.

Was, wenn kein Will da ist?

Dann den Schritt verschieben oder den Auftrag neu fassen.

Darf ich Will einreden?

Nein. Der Will-Satz kommt von der Person.

Ist das Motivationsarbeit?

Es ist Sprachklärung vor der Entscheidung.

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