Clean Language
Coaching-Techniken · Clean Language · Name der Metapher
Name der Metapher
Der Name der Metapher lädt die Person ein, ihrem Bild oder Zustand einen eigenen Namen zu geben. Der Name wird danach als cleanes Label genutzt. Es ist Benennungshoheit der Person, keine Diagnose und keine typologische Schublade.

Einleitung
Der Name der Metapher lädt die Person ein, ihrem Bild oder Zustand einen eigenen Namen zu geben. Der Name wird danach als cleanes Label genutzt. Es ist Benennungshoheit der Person, keine Diagnose und keine typologische Schublade.
Herkunft: Clean Language nach David Grove; Benennungsfrage im Coaching. Die Beispielschritte sind zum Üben beschrieben. Sie stammen nicht aus einer dokumentierten Sitzung mit einer echten Person.
Zweck
Zweck ist, komplexe Erlebensweisen handhabbar zu machen, ohne sie mit Fachjargon zu überschreiben.
Ziel
Ein von der Person gewählter Name steht im Raum und darf in weiteren Fragen clean verwendet werden.
Umsetzung
- Bild oder Zustand ist von der Person beschrieben und bestätigt.
- Fragen, ob dieses X einen Namen hat oder wie es heißen möchte – in cleanen Worten.
- Den genannten Namen wiederholen und um Erlaubnis bitten, ihn weiter zu nutzen.
- In folgenden Fragen nur diesen Namen verwenden, bis die Person ihn ändert.

Weitere Anwendungsgebiete
- Wiederkehrende innere Zustände im Coaching greifbar machen.
- Teammetaphern für Arbeitsweisen benennen lassen.
- Abschluss einer Metapherarbeit mit einem tragfähigen Label.
Grenze
Namen sind keine Diagnosen. Pathologisierende Labels von außen haben hier keinen Platz.
Fragen, kurz beantwortet
Was, wenn kein Name kommt?
Ohne Namen weiterarbeiten oder später fragen. Kein Zwang.
Darf ich Namen vorschlagen?
Nein.
Können Namen wechseln?
Ja. Der aktuelle Name der Person gilt.
Team und Einzel?
Beides, wenn jede Stimme eigene Namen behält.