Narrative Unterscheidung
Coaching-Techniken · Narrative Unterscheidung · Name fürs Problem
Name fürs Problem
Einen Namen fürs Problem geben heißt, das Problemgeschehen vorläufig zu bezeichnen, damit darüber gesprochen werden kann, ohne die Person damit gleichzusetzen. Der Name bleibt Eigentum der Person und kann wechseln.

Einleitung
Einen Namen fürs Problem geben heißt, das Problemgeschehen vorläufig zu bezeichnen, damit darüber gesprochen werden kann, ohne die Person damit gleichzusetzen. Der Name bleibt Eigentum der Person und kann wechseln.
Herkunft: Narrative Externalisierungspraxis; Coaching-Sprachzug. Die Beispielschritte sind zum Üben beschrieben. Sie stammen nicht aus einer dokumentierten Sitzung mit einer echten Person.
Zweck
Über Problemgeschehen sprechen, ohne Identitätsverschmelzung.
Ziel
Ein vorläufiger Name plus eine kurze Beschreibung, wann er auftaucht.
Umsetzung
- Frage, wie die Person das Geschehen nennen will.
- Prüfe, ob der Name abwertend gegen die Person zielt; dann umbenennen.
- Frage nach typischen Auftretenszeiten.
- Nutze den Namen in den nächsten Fragen konsequent.

Weitere Anwendungsgebiete
- Wiederkehrende Blockaden.
- Teamphänomene.
- Aufschiebegeschichten.
Grenze
Kein Zwang zu humorvollen Namen. Keine Therapie. Keine Diagnose. Die Formulierungen bleiben am Auftrag der Sitzung, ersetzen keine Fachstelle, geben keine Erfolgsgarantie und dienen nur der klaren nächsten Handlung im Coaching. Die Formulierungen bleiben am Auftrag der Sitzung, ersetzen keine Fachstelle, geben keine Erfolgsgarantie und dienen nur der klaren nächsten Handlung im Coaching.
Fragen, kurz beantwortet
Muss der Name lustig sein?
Nein.
Darf ich Namen vorschlagen?
Nur als Angebot.
Externalisieren Pflicht?
Dieser Zug gehört dazu, bleibt aber optional.
Garantie?
Nein.