Liberating Structures
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Open Space (Prinzipskizze)
Open Space ist ein selbstorganisiertes Großgruppenformat: Wer ein Thema einbringt, lädt ein; Teilnehmende wählen Sessions mit den Füßen. Die Prinzipien und das Gesetz der zwei Füße halten Energie bei den relevanten Gesprächen. Diese Skizze ist Orientierung, kein vollständiges Zertifizierungsmanual und keine Therapie.

Einleitung
Open Space ist ein selbstorganisiertes Großgruppenformat: Wer ein Thema einbringt, lädt ein; Teilnehmende wählen Sessions mit den Füßen. Die Prinzipien und das Gesetz der zwei Füße halten Energie bei den relevanten Gesprächen. Diese Skizze ist Orientierung, kein vollständiges Zertifizierungsmanual und keine Therapie.
Herkunft: Open Space Technology nach Harrison Owen, hier als Prinzipskizze im Liberating-Structures-Umfeld. Die Beispielschritte sind zum Üben beschrieben. Sie stammen nicht aus einer dokumentierten Sitzung mit einer echten Person.
Zweck
Zweck ist, bei drängenden Themen und hoher Komplexität parallel viele Arbeitsgespräche entstehen zu lassen, die die Beteiligten selbst tragen.
Ziel
Es gibt einen Marktplatz an Sessions, dokumentierte Ergebnisse und benannte nächste Schritte aus den Gruppen, die Energie hatten.
Umsetzung
- Rahmen, Prinzipien und Gesetz der zwei Füße erklären. Thema und Zeitfenster klären.
- Marktplatz: Wer eine Session will, schreibt Titel, Ort, Zeit und lädt ein.
- Sessions laufen parallel. Dokumentation in einfacher Form. Wer nichts lernt oder beiträgt, geht weiter.
- Abschlussrunde im Plenum: Was ist entstanden, was braucht Follow-up, wer trägt es?

Weitere Anwendungsgebiete
- Konferenzen und Klausuren mit offener Agenda.
- Netzwerke, die viele Parallelthemen haben.
- Change-Tage, wenn zentrale Steuerung die Energie dämpft.
Grenze
Open Space braucht echte Freiwilligkeit und ein echtes Anliegen. Es ersetzt keine verbindlichen Entscheide der Leitung und ist keine Gruppentherapie.
Fragen, kurz beantwortet
Was ist das Gesetz der zwei Füße?
Geh dorthin, wo du lernst oder beiträgst. Sonst wechsle.
Braucht es viele Moderatorinnen?
Wenige halten den Raum; Sessions tragen sich selbst.
Was, wenn niemand ein Thema einbringt?
Dann war der Ruf nicht drängend genug. Nicht künstlich füllen.
Wie dokumentieren?
Ein Blatt oder ein digitales Pad pro Session reicht.