Modelle und Abläufe
Coaching-Techniken · Modelle und Abläufe · OSCAR
OSCAR
OSCAR führt von Outcome über Situation und Choices zu Actions und Review. Im Unterschied zu OSKAR steht hier die Situationsklärung und die Wahl zwischen Optionen im Vordergrund, nicht das Know-how aus Ausnahmen.

Einleitung
OSCAR führt von Outcome über Situation und Choices zu Actions und Review. Im Unterschied zu OSKAR steht hier die Situationsklärung und die Wahl zwischen Optionen im Vordergrund, nicht das Know-how aus Ausnahmen.
Herkunft: Andrew Gilbert und Karen Whittleworth, OSCAR: Outcome, Situation, Choices, Actions, Review. Die Beispielschritte sind zum Üben beschrieben. Sie stammen nicht aus einer dokumentierten Sitzung mit einer echten Person.
Zweck
Die Person wählt bewusst zwischen sichtbaren Wegen und prüft später die gewählte Aktion.
Ziel
Ein Outcome, eine knappe Situation, mindestens zwei echte Choices, eine Action und ein Review-Kriterium.
Umsetzung
- Outcome: Gewünschtes Ergebnis der Arbeit in beobachtbaren Sätzen.
- Situation: Fakten und Rahmen, die für die Wahl zählen. Interpretationen werden als solche gekennzeichnet.
- Choices: Mindestens zwei tragfähige Optionen mit kurzen Vor- und Nachteilen. Eine Scheinwahl zählt nicht.
- Actions und Review: Gewählte Option in einen datierten Schritt übersetzen und festlegen, woran der Review den Fortschritt prüft.

Weitere Anwendungsgebiete
- Entscheidungsnahe Coachings mit klaren Alternativen.
- Rollenklärung, wenn mehrere Verhaltensoptionen realistisch sind.
- Kontrastübung zu OSKAR in der Ausbildung.
Grenze
OSCAR ersetzt keine Rechts- oder Fachberatung. Choices ohne echte Machbarkeit sind Scheinoptionen.
Fragen, kurz beantwortet
OSCAR oder OSKAR?
OSCAR betont Situation und Choices; OSKAR betont Know-how und Affirmation im Solutions Focus.
Wie detailliert die Situation?
Nur so weit, dass Choices unterscheidbar werden.
Eine Choice reicht?
Selten. Ohne zweite Option ist es oft nur Zuspruch zur ersten Idee.
Review ohne Zahlen?
Ja, über beobachtbare Ereignisse und vereinbarte Belege.