Aufmerksamkeit und Zustand
Coaching-Techniken · Aufmerksamkeit und Zustand · Pause als Werkzeug
Pause als Werkzeug
Pause als Werkzeug setzt eine kurze, angesagte Unterbrechung mitten in der Stunde. Die Pause dient dem Nachdenken oder dem Notieren, nicht dem Abschalten als Behandlung.

Einleitung
Pause als Werkzeug setzt eine kurze, angesagte Unterbrechung mitten in der Stunde. Die Pause dient dem Nachdenken oder dem Notieren, nicht dem Abschalten als Behandlung.
Herkunft: Gesprächspraxis: geplante Pausen statt Dauerreden. Die Beispielschritte sind zum Üben beschrieben. Sie stammen nicht aus einer dokumentierten Sitzung mit einer echten Person.
Zweck
Gedanken zu Ende kommen lassen, ohne sofort die nächste Frage draufzusetzen.
Ziel
Eine angesagte Pause mit Dauer und Zweck, nach der beide denselben Auftrag fortsetzen.
Umsetzung
- Kündige die Pause an und nenne Dauer und Zweck, zum Beispiel zwei Minuten Notiz.
- Bleibt sitzen oder wechselt nur, wenn die Person den Ortswechsel will.
- Nutze die Pause nicht für Ratschläge und nicht für Nebenfragen.
- Nach der Pause fragt die coachende Person, welcher Satz jetzt weiterführt.

Weitere Anwendungsgebiete
- Komplexe Entscheidungen mit vielen Optionen.
- Emotionale Schilderungen, bei denen sofortiges Weiterfragen überrollt.
- Teamcoachings, wenn mehrere Stimmen brauchen, bevor geantwortet wird.
Grenze
Keine Trance, keine geführte Imagination. Die Pause ist Werkzeug im Gespräch, keine Therapie.
Fragen, kurz beantwortet
Wie lang darf die Pause sein?
Kurz und angesagt, oft ein bis drei Minuten.
Darf die Person den Raum verlassen?
Nur wenn sie will und die Rückkehr klar ist.
Was tue ich in der Pause?
Schweigen oder eigene Notiz, kein Vortrag.
Ist das dasselbe wie Schweigen halten?
Nein. Hier wird die Pause angekündigt und befristet.
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