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Proaktiv reaktiv als Beobachtung
Proaktiv und reaktiv beschreiben in einer konkreten Szene, ob die Person eher einen Zug setzt oder auf einen Zug antwortet. Du beobachtest die Szene, du erklärst niemanden zum Proaktiv-Typ. Beide Modi können passen.

Einleitung
Proaktiv und reaktiv beschreiben in einer konkreten Szene, ob die Person eher einen Zug setzt oder auf einen Zug antwortet. Du beobachtest die Szene, du erklärst niemanden zum Proaktiv-Typ. Beide Modi können passen.
Herkunft: Szenenbeobachtung in der Coaching-Praxis; ausdrücklich kein Typ und kein Persönlichkeitstest. Die Beispielschritte sind zum Üben beschrieben. Sie stammen nicht aus einer dokumentierten Sitzung mit einer echten Person.
Zweck
Passung von Zugmodus und Auftrag in einer Lage prüfen.
Ziel
Eine Szenenbeschreibung mit benanntem Modus plus ein bewusster Probezug im anderen Modus, wenn gewünscht.
Umsetzung
- Bitte um eine Minute der Szene: Wer setzte den ersten sichtbaren Zug?
- Benenne beobachtbar: eher setzend oder antwortend, ohne Wertung.
- Frage, welcher Modus dem Auftrag in der nächsten vergleichbaren Lage dient.
- Plane einen kleinen Probezug und das Abbruchsignal, falls er nicht passt.

Weitere Anwendungsgebiete
- Meetingdynamik.
- Verhandlungsvorbereitung.
- Alltagsentscheidungen mit Zeitdruck.
Grenze
Kein Typenlabel, kein Skript. Keine Diagnose. Keine Garantie. Die Formulierungen bleiben am Auftrag der Sitzung, ersetzen keine Fachstelle, geben keine Erfolgsgarantie und dienen nur der klaren nächsten Handlung im Coaching.
Fragen, kurz beantwortet
Ist reaktiv schlecht?
Nein. Antwortfähig sein kann Stärke sein.
Darf ich die Person typisieren?
Nein. Nur die Szene.
Persönlichkeitstest?
Ausdrücklich nein.
Therapie?
Nein.