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Prozentfrage
Eine Prozentfrage bittet, einen Anteil zu schätzen, etwa wie viel Prozent eines Konflikts an der Sache liegen und wie viel an der Beziehung.

Einleitung
Eine Prozentfrage bittet, einen Anteil zu schätzen, etwa wie viel Prozent eines Konflikts an der Sache liegen und wie viel an der Beziehung.
Herkunft: Systemische Prozentfragen: Anteile verteilen, wo ein Entweder-oder zu grob ist. Die Beispielschritte sind zum Üben beschrieben. Sie stammen nicht aus einer dokumentierten Sitzung mit einer echten Person.
Zweck
Entweder-oder verdeckt Mischlagen. Ein Anteil macht die Mischung besprechbar, ohne eine falsche Genauigkeit vorzutäuschen.
Ziel
Zwei oder drei Anteile, die zusammen ein Ganzes ergeben und die die Person als Schätzung kennzeichnet.
Umsetzung
- Nenne die wenigen Körbe, auf die verteilt wird. Mehr als drei Körbe zerfasern die Schätzung.
- Bitte um Prozente und sag dazu, dass es eine Schätzung ist, keine Messung.
- Wenn die Summe nicht 100 ergibt, lass die Person selbst runden, statt die Zahlen zu korrigieren.
- Frage, welcher Korb mit dem kleinsten Aufwand um ein paar Punkte verschiebbar wäre.

Weitere Anwendungsgebiete
- Ursachen, die sonst als eine einzige Schuldige behandelt werden.
- Zeitverteilung in einer Arbeitswoche.
- Ziele, die sich mehrere Interessen teilen.
Grenze
Prozente sind ein Sprachbild, keine Statistik. Wer eine Kommastelle verteidigt, hat das Werkzeug missverstanden. Die Skala von 0 bis 10 bleibt auf der eigenen Seite, weil sie einen anderen nächsten Punkt sucht.
Fragen, kurz beantwortet
Muss die Summe 100 sein?
Am Ende ja, als grobe Schätzung. Die Person rundet selbst.
Wie viele Körbe?
Zwei oder drei. Ein vierter Korb braucht einen eigenen Durchgang.
Ist das eine Skala?
Nein. Die Skala sucht den nächsten Punkt auf einer Linie. Die Prozentfrage verteilt ein Ganzes auf wenige Anteile.
Was, wenn die Person keine Zahl nennen will?
Dann reichen Worte wie „der größere Teil“ und „ein Rest“. Die Zahl ist ein Hilfsmittel, kein Zwang.