Aufmerksamkeit und Zustand
Coaching-Techniken · Aufmerksamkeit und Zustand · Schreibpause
Schreibpause
Eine Schreibpause unterbricht das Reden und gibt Zeit für ein paar Zeilen zum aktuellen Auftrag. Geschrieben wird, was die Person selbst festhalten will, ohne Diktat und ohne therapeutisches Protokoll.

Einleitung
Eine Schreibpause unterbricht das Reden und gibt Zeit für ein paar Zeilen zum aktuellen Auftrag. Geschrieben wird, was die Person selbst festhalten will, ohne Diktat und ohne therapeutisches Protokoll.
Herkunft: Gesprächspraxis: stilles Schreiben als Halt im Gespräch. Die Beispielschritte sind zum Üben beschrieben. Sie stammen nicht aus einer dokumentierten Sitzung mit einer echten Person.
Zweck
Gedanken ordnen, bevor weitergesprochen wird.
Ziel
Wenige Zeilen der Person zum Auftrag plus ein Satz, den sie danach teilen will oder bewusst für sich behält.
Umsetzung
- Kündige die Schreibpause an und nenne Dauer sowie die Frage, zu der geschrieben wird.
- Schreibe selbst mit oder schweige, ohne über die Schulter zu lesen.
- Frage danach, ob etwas geteilt werden soll, und akzeptiere ein Nein.
- Nimm nur das Geteilte in den nächsten Schritt und lass den Rest bei der Person.

Weitere Anwendungsgebiete
- Übergang von Analyse zu Entscheidung.
- Klärung vor einem schwierigen Gespräch.
- Ausbildung, wenn Reflexion ohne sofortiges Feedback geübt wird.
Grenze
Kein Journaling als Traumaarbeit und keine Auswertung der Handschrift.
Fragen, kurz beantwortet
Muss alles vorgelesen werden?
Nein. Teilen ist freiwillig.
Darf ich die Frage vorgeben?
Eine Frage ja, den Text nicht.
Wie lang?
Oft drei bis fünf Minuten.
Ist das Hausaufgabe?
In der Stunde ist es Pause, danach kann es weitergeschrieben werden.
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