Liberating Structures
Coaching-Techniken · Liberating Structures · Shift and Share
Shift and Share
Shift and Share lässt mehrere Stationen kurze Praxisbeispiele zeigen; Gruppen rotieren und lernen voneinander. Jede Station hat wenig Zeit und einen klaren Lernfokus. Es ist Peer-Learning, keine Messe mit Verkaufsdruck und keine Therapie.

Einleitung
Shift and Share lässt mehrere Stationen kurze Praxisbeispiele zeigen; Gruppen rotieren und lernen voneinander. Jede Station hat wenig Zeit und einen klaren Lernfokus. Es ist Peer-Learning, keine Messe mit Verkaufsdruck und keine Therapie.
Herkunft: Liberating Structure nach Lipmanowicz und McCandless. Die Beispielschritte sind zum Üben beschrieben. Sie stammen nicht aus einer dokumentierten Sitzung mit einer echten Person.
Zweck
Zweck ist schnelle Verbreitung von funktionierenden Praktiken über Teamgrenzen hinweg.
Ziel
Teilnehmende haben mehrere Stationen gesehen und notiert, was sie selbst ausprobieren wollen.
Umsetzung
- Drei bis fünf Stationen mit Hosts vorbereiten. Lernfrage pro Station klären.
- Gruppen starten an Stationen. Kurze Demo oder Erzählung, dann Fragen.
- Signal zum Wechsel. Gruppen rotieren, Hosts bleiben.
- Kurze Ernte: Jede Person nennt einen Transfer in den eigenen Alltag.

Weitere Anwendungsgebiete
- Praxisbörsen in Organisationen und Netzwerken.
- Konferenzformate mit Peer-Beispielen.
- Agile Communities of Practice.
Grenze
Shift and Share ersetzt keine vertiefte Ausbildung. Kurze Eindrücke sind Anstöße, keine Zertifikate.
Fragen, kurz beantwortet
Wie lang pro Station?
Acht bis zwölf Minuten inklusive Fragen.
Was, wenn Hosts werben?
Lernfrage und Zeitlimit halten den Fokus auf Praxis.
Dürfen Materialien mitgehen?
Ja, ein Blatt oder Link pro Station reicht.
Für wie viele Personen?
Skalierbar, solange Stationen nicht überfüllt sind.