Team und Moderation
Coaching-Techniken · Team und Moderation · Spektrumlinie
Spektrumlinie
Die Spektrumlinie lässt Personen sich entlang einer Imaginations- oder Bodenlinie zwischen zwei Polen positionieren. Danach sprechen Vertreterinnen verschiedener Positionen. Es macht Meinungsvielfalt sichtbar, ohne sofort zu debattieren. Keine Therapie, keine Bloßstellung.

Einleitung
Die Spektrumlinie lässt Personen sich entlang einer Imaginations- oder Bodenlinie zwischen zwei Polen positionieren. Danach sprechen Vertreterinnen verschiedener Positionen. Es macht Meinungsvielfalt sichtbar, ohne sofort zu debattieren. Keine Therapie, keine Bloßstellung.
Herkunft: Teamfacilitation; körperliche Positionierung im Raum. Die Beispielschritte sind zum Üben beschrieben. Sie stammen nicht aus einer dokumentierten Sitzung mit einer echten Person.
Zweck
Zweck ist, Nuancen und Lager körperlich erfahrbar zu machen und Dialog über Positionen statt über Personen zu führen.
Ziel
Die Gruppe hat die Verteilung gesehen, einige Positionen gehört und daraus Fragen oder nächste Schritte abgeleitet.
Umsetzung
- Pole klar benennen. Linie im Raum oder digital markieren.
- Personen stellen sich still. Kurz die Verteilung betrachten.
- Wenige Stimmen von unterschiedlichen Punkten hören lassen. Zuhören ohne Gegenrede.
- Optional neu positionieren nach dem Hören. Dann in Arbeitsformat übergehen.

Weitere Anwendungsgebiete
- Konflikt- und Strategiedialoge.
- Workshops zu Veränderungsbereitschaft.
- Großgruppen, die Meinungsbilder brauchen.
Grenze
Positionen sind Momentaufnahmen. Kein Zwang zur Extremposition. Keine Diagnose über Charakter.
Fragen, kurz beantwortet
Was, wenn jemand in der Mitte bleibt?
Mitte ist gültig. Nach der Bedeutung fragen.
Online möglich?
Ja mit Skalen oder Breakout-Positionen.
Darf diskutiert werden?
Erst nach dem Hören der Positionen, sonst wird es Schlagabtausch.
Pole fair formulieren?
Ja. Suggestive Pole verzerren das Bild.