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Start-Regel
Eine Start-Regel legt die sichtbare Bedingung fest, unter der die Person beginnt, statt auf die richtige Stimmung zu warten. Die Regel bleibt klein und prüfbar und ersetzt keine Motivationsrede.

Einleitung
Eine Start-Regel legt die sichtbare Bedingung fest, unter der die Person beginnt, statt auf die richtige Stimmung zu warten. Die Regel bleibt klein und prüfbar und ersetzt keine Motivationsrede.
Herkunft: Entscheidungshilfe: vorher festlegen, wann begonnen wird. Die Beispielschritte sind zum Üben beschrieben. Sie stammen nicht aus einer dokumentierten Sitzung mit einer echten Person.
Zweck
Aufschieben verringern, ohne Druckrhetorik und ohne Schuldgefühle als Antrieb.
Ziel
Ein Start-Satz mit beobachtbarer Bedingung und der ersten kleinsten Handlung direkt danach.
Umsetzung
- Benennen, worauf bisher gewartet wurde.
- Ersetze die Wartelogik durch eine sichtbare Startbedingung, zum Beispiel Uhrzeit oder Ort.
- Hänge die kleinste erste Handlung direkt an die Bedingung.
- Prüfe nach einigen Tagen, ob die Regel zu hart oder zu weich war.

Weitere Anwendungsgebiete
- Schreibstart.
- Unangenehme Anrufe.
- Sport- oder Lernbeginn ohne Therapieanspruch.
Grenze
Kein Drill und keine Garantie. Nur eine Startbedingung.
Fragen, kurz beantwortet
Was, wenn die Bedingung nie eintritt?
Dann eine Bedingung wählen, die in der Macht der Person liegt.
Darf Stimmung Teil sein?
Nur neben einer sichtbaren Bedingung.
Muss ich belohnen?
Nur wenn die Person das will.
Ist das Gewohnheitsaufbau?
Es ist eine Startregel für den Auftrag.