Entscheidung
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Stop-Regel
Eine Stop-Regel legt fest, unter welcher sichtbaren Bedingung die Person eine Handlung beendet. Die Regel wird vor dem Stressmoment formuliert.

Einleitung
Eine Stop-Regel legt fest, unter welcher sichtbaren Bedingung die Person eine Handlung beendet. Die Regel wird vor dem Stressmoment formuliert.
Herkunft: Entscheidungshilfe: vorher festlegen, wann gestoppt wird. Die Beispielschritte sind zum Üben beschrieben. Sie stammen nicht aus einer dokumentierten Sitzung mit einer echten Person.
Zweck
In der Lage nicht erst nachdenken müssen, ob Schluss ist.
Ziel
Ein Stop-Satz mit sichtbarer Bedingung und der Handlung stoppen.
Umsetzung
- Frage, woran die Person merken will, dass Schluss sein soll.
- Formuliere die Bedingung beobachtbar, nicht als Stimmung allein.
- Übe den Stop-Satz einmal laut.
- Plane, was unmittelbar nach dem Stopp kommt, etwa Verlassen des Raums oder Nein-Satz.

Weitere Anwendungsgebiete
- Überlange Meetings.
- Hilfsangebote, die ausufern.
- Arbeitsabende ohne Ende.
Grenze
Keine Garantie, dass Stoppen leicht fällt. Die Regel ist Orientierung, kein Zwangsmittel gegen andere.
Fragen, kurz beantwortet
Darf die Bedingung weich sein?
Lieber sichtbar, sonst greift sie nicht.
Was, wenn andere weiterwollen?
Dann den Stop-Satz sagen und die eigene Grenze halten.
Muss ich stoppen üben?
Einmal laut reicht oft als Vorbereitung.
Ist das Grenzarbeit?
Ja, als Entscheidungsregel.