Transfer
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Transferbrief an sich selbst
Ein Transferbrief an sich selbst ist ein kurzer Text der Person an die Person, gelesen zu einem vereinbarten Zeitpunkt. Die coachende Person diktiert nicht und bewertet den Stil nicht.

Einleitung
Ein Transferbrief an sich selbst ist ein kurzer Text der Person an die Person, gelesen zu einem vereinbarten Zeitpunkt. Die coachende Person diktiert nicht und bewertet den Stil nicht.
Herkunft: Coaching-Praxis: schriftliche Selbstansprache für die Zeit nach der Stunde. Die Beispielschritte sind zum Üben beschrieben. Sie stammen nicht aus einer dokumentierten Sitzung mit einer echten Person.
Zweck
Transfer sichern, wenn die Sitzungserkenntnis sonst verpufft.
Ziel
Ein Brief oder eine Nachricht mit Datum zum Öffnen plus einem sichtbaren nächsten Schritt darin.
Umsetzung
- Bitte die Person, an sich selbst zu schreiben: was gehalten werden soll und was der erste Schritt ist.
- Vereinbart, wann und wie der Brief geöffnet wird.
- Biete an, eine Kopie nur auf Wunsch der Person zu verwahren.
- In der nächsten Sitzung fragen, was beim Lesen brauchbar war, ohne den Text zu zensieren.

Weitere Anwendungsgebiete
- Abschluss einer kurzen Coachingreihe.
- Vor einer intensiven Arbeitsphase.
- Nach einer Entscheidung, die Umsetzung braucht.
Grenze
Kein therapeutisches Schreiben und keine Analyse der Handschrift.
Fragen, kurz beantwortet
Muss es ein Brief auf Papier sein?
Nein. Mail an sich selbst oder Notiz reicht.
Darf ich mitformulieren?
Nur Wörter anbieten, die die Person übernimmt.
Was, wenn der Brief peinlich wirkt?
Genau deshalb bleibt er privat, bis die Person teilt.
Ist das Affirmation?
Nein. Es ist eine konkrete Selbstansprache mit Schritt.