Clean Language

Coaching-Techniken · Clean Language · Und was möchte X?

Und was möchte X?

„Und was möchte X?“ fragt nach der Absicht oder dem Wunsch des von der Person genannten X – Metapher, Teil, Zustand – in ihren Worten. Die coachende Person legt keine Absicht unter. Nur Frageform, keine Teilearbeit als Therapie und keine Hypnose.

3D-Figuren an einem Tisch mit Schlüssel, Pflanze, Buch, Tasse und Stein, keine Fotografie
Und was möchte X? legt Schlüssel, Pflanze, Buch und Stein auf den Tisch. Sie stehen für das, was schon da ist.

Einleitung

„Und was möchte X?“ fragt nach der Absicht oder dem Wunsch des von der Person genannten X – Metapher, Teil, Zustand – in ihren Worten. Die coachende Person legt keine Absicht unter. Nur Frageform, keine Teilearbeit als Therapie und keine Hypnose.

Herkunft: Clean Language nach David Grove; Wunschfrage an das Bild der Person im Coaching. Die Beispielschritte sind zum Üben beschrieben. Sie stammen nicht aus einer dokumentierten Sitzung mit einer echten Person.

Zweck

Zweck ist, Handlungsimpulse aus dem eigenen Bild der Person zu hören, statt Rat von außen zu setzen.

Ziel

Die Person hat in eigenen Worten formuliert, was X möchte, oder erklärt, dass X nichts möchte.

Umsetzung

  1. X ist benannt und von der Person getragen.
  2. Clean fragen: Und was möchte X? Warten.
  3. Antwort aufgreifen. Keine moralische Bewertung des Wunsches.
  4. Optional fragen, was dann geschehen könnte – nur wenn die Person folgt.
3D-Figuren sortieren leere Karten auf einem Tisch, keine Fotografie
Und was möchte X? lässt die Person entscheiden, was liegen bleibt und was zur Seite wandert.
Und was möchte X?

Die Schritte zu Und was möchte X? stehen oben. Mit einem Gegenüber übst du das in der Ausbildung.

Beraten lassen

Weitere Anwendungsgebiete

Grenze

Wünsche von X sind keine Aufträge an Dritte und keine Diagnose. Rahmen und Ethik bleiben beim Coaching-Vertrag.

Fragen, kurz beantwortet

Ist das Parts Work?

Nur oberflächlich verwandt. Hier bleibt es bei Clean-Fragen ohne Therapieprotokoll.

Was, wenn X etwas Unmögliches will?

Benennen lassen. Danach Realität und nächste Schritte mit der Person klären.

Darf ich X umdeuten?

Nein.

Muss X eine Metapher sein?

X ist, was die Person so genannt hat – Wort, Bild oder Name.

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