Sprachmuster
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Unspezifisches Nomen
Unspezifische Nomen wie Leute, das Management, die Situation, man lassen offen, wer gemeint ist. Im Coaching benennst du Personen, Gruppen und Orte so weit, wie die Person es erlaubt, damit Verantwortung und Adressaten klar werden.

Einleitung
Unspezifische Nomen wie Leute, das Management, die Situation, man lassen offen, wer gemeint ist. Im Coaching benennst du Personen, Gruppen und Orte so weit, wie die Person es erlaubt, damit Verantwortung und Adressaten klar werden.
Herkunft: Historische Sprachmuster-Linse nach Bandler und Grinder; kein Persönlichkeitstest. Die Beispielschritte sind zum Üben beschrieben. Sie stammen nicht aus einer dokumentierten Sitzung mit einer echten Person.
Zweck
Adressaten und Orte greifbar machen, ohne Gerüchte zu schüren.
Ziel
Ein Satz, in dem statt „man/Leute“ konkrete Bezeichnungen stehen, die die Person freigibt.
Umsetzung
- Markiere das unspezifische Nomen und frage, wer genau in der letzten relevanten Szene anwesend war.
- Frage nach Rollen und Namen nur so weit, wie Vertraulichkeit und Auftrag es erlauben.
- Ersetze gemeinsam „man“ durch die freigegebene Bezeichnung und lies den Satz zurück.
- Kläre, an wen der nächste Schritt gerichtet ist und an wen nicht.

Weitere Anwendungsgebiete
- Organisationsklage über „die da oben“.
- Familienstory über „die Verwandtschaft“.
- Marktgespräch über „die Kunden“ ohne Segment.
Grenze
Keine Indiskretion erzwingen. Anonymität darf bleiben, wenn der Auftrag das braucht. Keine Diagnose.
Fragen, kurz beantwortet
Muss ich Namen haben?
Rollen reichen oft. Namen nur mit Einverständnis.
Was ist mit „man“?
Fragen, wer mit „man“ gemeint ist, und das Ergebnis einsetzen.
Darf ich spekulieren?
Nein. Nur nachfragen.
Persönlichkeitstest?
Nein.