Sprachmuster

Coaching-Techniken · Sprachmuster · Unspezifisches Nomen

Unspezifisches Nomen

Unspezifische Nomen wie Leute, das Management, die Situation, man lassen offen, wer gemeint ist. Im Coaching benennst du Personen, Gruppen und Orte so weit, wie die Person es erlaubt, damit Verantwortung und Adressaten klar werden.

3D-Figuren legen Papierstreifen auf dem Tisch in Gruppen, keine Fotografie
Unspezifisches Nomen legt die Sprache in Streifen auf den Tisch. Ein unscharfes Wort wird auseinandergelegt, bis eine Szene da ist.

Einleitung

Unspezifische Nomen wie Leute, das Management, die Situation, man lassen offen, wer gemeint ist. Im Coaching benennst du Personen, Gruppen und Orte so weit, wie die Person es erlaubt, damit Verantwortung und Adressaten klar werden.

Herkunft: Historische Sprachmuster-Linse nach Bandler und Grinder; kein Persönlichkeitstest. Die Beispielschritte sind zum Üben beschrieben. Sie stammen nicht aus einer dokumentierten Sitzung mit einer echten Person.

Zweck

Adressaten und Orte greifbar machen, ohne Gerüchte zu schüren.

Ziel

Ein Satz, in dem statt „man/Leute“ konkrete Bezeichnungen stehen, die die Person freigibt.

Umsetzung

  1. Markiere das unspezifische Nomen und frage, wer genau in der letzten relevanten Szene anwesend war.
  2. Frage nach Rollen und Namen nur so weit, wie Vertraulichkeit und Auftrag es erlauben.
  3. Ersetze gemeinsam „man“ durch die freigegebene Bezeichnung und lies den Satz zurück.
  4. Kläre, an wen der nächste Schritt gerichtet ist und an wen nicht.
3D-Figur schreibt in ein Heft, die blaue Figur sitzt gegenüber, keine Fotografie
Unspezifisches Nomen braucht nur eine Zeile. Sie muss noch lesbar sein, wenn die Stunde vorbei ist.
Unspezifisches Nomen

Die Schritte zu Unspezifisches Nomen stehen oben. Mit einem Gegenüber übst du das in der Ausbildung.

Beraten lassen

Weitere Anwendungsgebiete

Grenze

Keine Indiskretion erzwingen. Anonymität darf bleiben, wenn der Auftrag das braucht. Keine Diagnose.

Fragen, kurz beantwortet

Muss ich Namen haben?

Rollen reichen oft. Namen nur mit Einverständnis.

Was ist mit „man“?

Fragen, wer mit „man“ gemeint ist, und das Ergebnis einsetzen.

Darf ich spekulieren?

Nein. Nur nachfragen.

Persönlichkeitstest?

Nein.

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