Sprachmuster
Coaching-Techniken · Sprachmuster · Verallgemeinerung
Verallgemeinerung
Verallgemeinerung dehnt eine Erfahrung auf viele Fälle aus. Sie kann Orientierung geben und kann Lernen blockieren. Im Coaching suchst du den Ausgangsfall und die Grenze der Dehnung.

Einleitung
Verallgemeinerung dehnt eine Erfahrung auf viele Fälle aus. Sie kann Orientierung geben und kann Lernen blockieren. Im Coaching suchst du den Ausgangsfall und die Grenze der Dehnung.
Herkunft: Historische Sprachmuster-Linse nach Bandler und Grinder; eng verwandt mit Universalquantoren; kein Persönlichkeitstest. Die Beispielschritte sind zum Üben beschrieben. Sie stammen nicht aus einer dokumentierten Sitzung mit einer echten Person.
Zweck
Vom allgemeinen Satz zurück zum Ausgangsfall und zur Reichweite.
Ziel
Ein Ausgangsfall plus eine Aussage, für welche Fälle die Verallgemeinerung gelten soll und für welche nicht.
Umsetzung
- Bitte um den ersten oder den letzten konkreten Fall hinter dem allgemeinen Satz.
- Frage, auf wen oder was die Aussage ausdrücklich nicht zutrifft.
- Formuliere mit der Person eine begrenzte Fassung für den aktuellen Auftrag.
- Nutze die begrenzte Fassung für den nächsten Schritt.

Weitere Anwendungsgebiete
- Lernblockade nach einem Misserfolg.
- Führung: „So sind Meetings immer.“
- Selbstbild nach einer Kritik.
Grenze
Verallgemeinerungen nicht zerschlagen. Keine Garantie. Keine Therapie.
Fragen, kurz beantwortet
Unterschied zum Universalquantor?
Der Quantor ist das Wort; Verallgemeinerung der Vorgang.
Darf die Person verallgemeinern?
Ja, bewusst und begrenzt.
Gegenbeispiel Pflicht?
Angebot, kein Zwang.
Persönlichkeitstest?
Nein.