Sprachmuster
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Vergleichsrahmen
Ein Vergleichsrahmen setzt zwei Dinge nebeneinander: Ist X eher wie A oder wie B? Der Rahmen macht Kriterien sichtbar. Er ist kein Trick, die Person zu einer Antwort zu zwingen, und keine Tranceinduktion.

Einleitung
Ein Vergleichsrahmen setzt zwei Dinge nebeneinander: Ist X eher wie A oder wie B? Der Rahmen macht Kriterien sichtbar. Er ist kein Trick, die Person zu einer Antwort zu zwingen, und keine Tranceinduktion.
Herkunft: Rahmenarbeit in der Coaching- und Sprachpraxis; kein Persönlichkeitstest. Die Beispielschritte sind zum Üben beschrieben. Sie stammen nicht aus einer dokumentierten Sitzung mit einer echten Person.
Zweck
Kriterien und Prioritäten durch gezielten Vergleich sichtbar machen.
Ziel
Ein benannter Vergleich plus das Kriterium, das die Wahl erklärt.
Umsetzung
- Schlage zwei vergleichbare Optionen vor, die die Person selbst genannt hat oder anerkennt.
- Frage, woran die Person den Unterschied festmacht.
- Hole das eine Kriterium, das heute zählt.
- Prüfe den nächsten Schritt an diesem Kriterium.

Weitere Anwendungsgebiete
- Zwei Jobangebote.
- Zwei Gesprächsstrategien vor einem Meeting.
- Priorität zwischen Tempo und Gründlichkeit.
Grenze
Keine falschen Dichotomien erzwingen. Dritte Option bleibt erlaubt. Keine Hypnose.
Fragen, kurz beantwortet
Muss es entweder-oder sein?
Nein. Der Vergleich darf ein Sowohl-als-auch öffnen.
Darf ich den Rahmen vorgeben?
Nur mit Option zur Ablehnung.
Unterschied zur Alternativfrage?
Hier steht das Kriterium im Zentrum, nicht die Wahl allein.
Garantie?
Nein.