Transfer
Coaching-Techniken · Transfer · 24-Stunden-Rückblick
24-Stunden-Rückblick
Der 24-Stunden-Rückblick ist eine kurze Revue des letzten Tages bezogen auf den Auftrag: Was war geplant, was geschah, was war ein brauchbarer Zug, was wird in den nächsten 24 Stunden anders versucht? Es ist Lernreview, kein Verhör.

Einleitung
Der 24-Stunden-Rückblick ist eine kurze Revue des letzten Tages bezogen auf den Auftrag: Was war geplant, was geschah, was war ein brauchbarer Zug, was wird in den nächsten 24 Stunden anders versucht? Es ist Lernreview, kein Verhör.
Herkunft: Herkunft im Coaching verbreitet; keinem einzelnen Autor sicher zuzuordnen. Die Beispielschritte sind zum Üben beschrieben. Sie stammen nicht aus einer dokumentierten Sitzung mit einer echten Person.
Zweck
Transfer wird im Tagesrhythmus prüfbar, nicht erst Wochen später.
Ziel
Ein Tagesfazit mit einem brauchbaren Zug und einem Anpassungspunkt für die nächsten 24 Stunden.
Umsetzung
- Bezug zum Auftrag herstellen: Welches Verhalten oder Experiment galt?
- Ablauf des Tages in Stichpunkten – ohne Moral.
- Einen brauchbaren Zug und einen Stolperer benennen.
- Für die nächsten 24 Stunden eine Anpassung wählen und notieren.

Weitere Anwendungsgebiete
- Intensive Veränderungsphasen.
- Nach Zukunftsprobe oder Experiment.
- Selbstcoaching-Zwischenstopp.
Grenze
Tägliches Grübeln ohne Anpassung erschöpft. Der Rückblick bleibt kurz.
Fragen, kurz beantwortet
Muss es genau 24 Stunden sein?
Ein voller Tag als Fenster; die Zahl ist Orientierung.
Morgens oder abends?
Was die Person hält; abends oft natürlicher.
Unterschied zum Ausnahme-Tagebuch?
Rückblick prüft den geplanten Transfer; Ausnahmen suchen Gelingen am Problem.
Was bei Krankheitstagen?
Rahmen anpassen, nicht erzwingen.