Clean Language
Coaching-Techniken · Clean Language · Was könnte X sein?
Was könnte X sein?
„Was könnte X sein?“ öffnet Möglichkeiten rund um ein von der Person genanntes X, ohne eine Lösung vorzugeben. Die Formulierung bleibt spekulativ-einladend und clean. Es ist Denken in Optionen in der Sprache der Person, keine Suggestivhypnose und keine Therapie.

Einleitung
„Was könnte X sein?“ öffnet Möglichkeiten rund um ein von der Person genanntes X, ohne eine Lösung vorzugeben. Die Formulierung bleibt spekulativ-einladend und clean. Es ist Denken in Optionen in der Sprache der Person, keine Suggestivhypnose und keine Therapie.
Herkunft: Clean Language nach David Grove; öffnende Frageform im Coaching. Die Beispielschritte sind zum Üben beschrieben. Sie stammen nicht aus einer dokumentierten Sitzung mit einer echten Person.
Zweck
Zweck ist, Festgefahrenes zu lockern, indem die Person selbst Alternativen oder Facetten zu ihrem X sucht.
Ziel
Die Person hat mindestens eine selbst generierte Möglichkeit zu X genannt und bewertet sie in eigenen Worten.
Umsetzung
- X aus dem zuletzt Gesagten aufgreifen, unverändert.
- Fragen: Und was könnte X sein? Keine Menüliste anbieten.
- Jede genannte Möglichkeit notieren oder wiederholen, ohne Ranking von außen.
- Die Person wählen lassen, welche Möglichkeit weiterentwickelt wird.

Weitere Anwendungsgebiete
- Ideenfindung im Einzelcoaching.
- Umdeutung festgefahrener Rollenbeschreibungen durch die Person selbst.
- Vorbereitung auf Gespräche mit mehreren Deutungen derselben Lage.
Grenze
Möglichkeiten sind Hypothesen der Person, keine Vorschriften. Keine Garantie, keine Diagnose.
Fragen, kurz beantwortet
Unterschied zu Brainstorming?
Hier bleibt die Wortwahl bei der Person; die coachende Person liefert keine Ideen.
Darf ich nachschieben?
Nur clean und bezogen auf das, was schon genannt wurde.
Was, wenn X peinlich wirkt?
X bleibt trotzdem ihr Wort. Scham nicht ausweiten.
Geht das schriftlich?
Ja. Die Frage und die Antworten der Person auf Papier.