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Wenn-Hindernis-Dann
Wenn-Hindernis-Dann formuliert vorab, was die Person tut, wenn ein benanntes Hindernis auftritt. Der Satz ist kurz und handlungsbezogen, keine Lebensphilosophie.

Einleitung
Wenn-Hindernis-Dann formuliert vorab, was die Person tut, wenn ein benanntes Hindernis auftritt. Der Satz ist kurz und handlungsbezogen, keine Lebensphilosophie.
Herkunft: Umsetzungsplanung: Wenn-Dann-Sätze für vorhersehbare Stolperer. Die Beispielschritte sind zum Üben beschrieben. Sie stammen nicht aus einer dokumentierten Sitzung mit einer echten Person.
Zweck
In der Lage nicht neu entscheiden müssen, sondern einen vorbereiteten Handgriff haben.
Ziel
Mindestens ein Wenn-Dann-Satz in den Worten der Person, bezogen auf den nächsten Schritt.
Umsetzung
- Benennen lassen, welches Hindernis den Schritt am ehesten stoppt.
- Formuliere: Wenn X passiert, dann tue ich Y, mit Y als kleiner Handlung.
- Prüfe, ob Y ohne weitere Großentscheidung möglich ist.
- Notiere den Satz dort, wo die Person ihn in der Lage sieht.

Weitere Anwendungsgebiete
- Abendliche Vorsätze, die im Feierabend kippen.
- Mails, die immer verschoben werden.
- Gespräche, die bei Widerstand abbrechen.
Grenze
Keine Garantie und keine Therapie von Vermeidung. Nur ein vorbereiteter Handgriff.
Fragen, kurz beantwortet
Wie viele Wenn-Dann-Sätze?
Einer reicht oft. Mehrere nur bei klar getrennten Hindernissen.
Darf Y groß sein?
Lieber klein und sofort tunlich.
Was, wenn ein neues Hindernis kommt?
Dann einen neuen Satz bauen.
Ist das Implementation Intention Theorie?
Die Form ist verwandt, der Inhalt kommt von der Person.