Werte und Bedeutung
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Wert als Kriterium
Wert als Kriterium macht aus einem Wertewort eine Frage, an der Optionen geprüft werden. Nicht „Ist das gut?“, sondern „Erfüllt Option A diesen Maßstab sichtbar?“. Der Wert wird so zum Werkzeug der Auswahl.

Einleitung
Wert als Kriterium macht aus einem Wertewort eine Frage, an der Optionen geprüft werden. Nicht „Ist das gut?“, sondern „Erfüllt Option A diesen Maßstab sichtbar?“. Der Wert wird so zum Werkzeug der Auswahl.
Herkunft: Coaching-Praxis: einen Wert in eine prüfbare Entscheidungsfrage übersetzen. Die Beispielschritte sind zum Üben beschrieben. Sie stammen nicht aus einer dokumentierten Sitzung mit einer echten Person.
Zweck
Entscheidungen beschleunigen, ohne den Maßstab zu verlieren.
Ziel
Ein Kriterien-Satz in den Worten der Person plus eine Prüfung von mindestens zwei Optionen an diesem Satz.
Umsetzung
- Hole den Wert und forme ihn zu einer Ja-Nein- oder Mehr-Weniger-Frage um die Option.
- Liste zwei oder drei reale Optionen, die die Person tatsächlich erwägt.
- Lass jede Option am Kriterien-Satz prüfen und notiere, was sichtbar erfüllt oder fehlt.
- Frage, welche Option die Person trotz Lücken wählen würde und warum der Wert trotzdem hält.

Weitere Anwendungsgebiete
- Angebotsvergleich bei Selbstständigen.
- Stellenwahl mit mehreren Maßstäben.
- Produktentscheidung im Team, wenn der Wert des Auftrags klar sein soll.
Grenze
Kein Garantieversprechen, dass die gewählte Option gelingt. Das Kriterium ordnet, es prophezeit nicht.
Fragen, kurz beantwortet
Darf ich mehrere Kriterien nehmen?
Höchstens zwei. Sonst entsteht wieder eine Wunschliste.
Was, wenn keine Option den Wert erfüllt?
Dann eine neue Option suchen oder den Auftrag nachschärfen.
Muss die Antwort zahlenförmig sein?
Nein. Sichtbare Merkmale reichen.
Ist das eine Scorecard?
Nur wenn die Person sie will. Der Kern ist der eine Satz.