Liberating Structures
Coaching-Techniken · Liberating Structures · World Café
World Café
World Café führt Tischgespräche zu Leitfragen mit Wechsel der Personen: Ideen bleiben am Tisch, Menschen wandern. Gastgebende halten den Faden. Es vernetzt Wissen in großen Gruppen. Keine Debattierbühne, keine Therapie, keine Erfolgsgarantie.

Einleitung
World Café führt Tischgespräche zu Leitfragen mit Wechsel der Personen: Ideen bleiben am Tisch, Menschen wandern. Gastgebende halten den Faden. Es vernetzt Wissen in großen Gruppen. Keine Debattierbühne, keine Therapie, keine Erfolgsgarantie.
Herkunft: World Café nach Juanita Brown und David Isaacs, anschlussfähig an Liberating Structures. Die Beispielschritte sind zum Üben beschrieben. Sie stammen nicht aus einer dokumentierten Sitzung mit einer echten Person.
Zweck
Zweck ist kollektives Denken zu Fragen, die viele Perspektiven brauchen, bevor Verdichtung und Entscheidung folgen.
Ziel
Die Gruppe hat Tischdokumentationen und eine Ernte im Plenum mit wiederkehrenden Mustern und offenen Fragen.
Umsetzung
- Leitfragen und Tischregeln erklären. Gastgebende pro Tisch benennen.
- Runde eins: Gespräch zur ersten Frage, Stichworte auf Tischpapier.
- Personen wechseln Tische; Gastgebende bleiben und bringen Neuankömmlinge auf den Stand. Weitere Fragerunden.
- Ernte im Plenum: Muster, Spannungen, nächste Fragen. Danach optional Entscheidungsformat.

Weitere Anwendungsgebiete
- Strategietage mit gemischten Stakeholdern.
- Organisationsdialoge zu Kultur und Zusammenarbeit.
- Konferenzformate jenseits von Frontalvorträgen.
Grenze
World Café ersetzt keine Konfliktmediation und keine verbindliche Priorisierung. Es ist Dialog, nicht Beschluss.
Fragen, kurz beantwortet
Wie viele Personen pro Tisch?
Vier bis fünf halten Gespräche lebendig.
Müssen Fragen vorab feststehen?
Ja für den roten Faden. Feintuning nach Runde eins ist möglich.
Was tun Gastgebende?
Zusammenfassen, verbinden, nicht dominieren.
Digital möglich?
Ja mit Breakouts und gemeinsamen Boards, wenn Wechsel klar moderiert wird.