Aufmerksamkeit und Zustand
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Zeichnen eines Ablaufs
Zeichnen eines Ablaufs lässt die Person Schritte, Pfeile oder Kästen auf Papier setzen, die eine Reihenfolge zeigen. Es geht um Verständigung über den Ablauf, nicht um Kunst und nicht um diagnostische Tests.

Einleitung
Zeichnen eines Ablaufs lässt die Person Schritte, Pfeile oder Kästen auf Papier setzen, die eine Reihenfolge zeigen. Es geht um Verständigung über den Ablauf, nicht um Kunst und nicht um diagnostische Tests.
Herkunft: Coaching-Praxis: Prozesse sichtbar skizzieren statt nur erzählen. Die Beispielschritte sind zum Üben beschrieben. Sie stammen nicht aus einer dokumentierten Sitzung mit einer echten Person.
Zweck
Komplexe Vorgänge verkürzen und Lücken sichtbar machen.
Ziel
Eine von der Person gezeichnete Ablaufskizze mit benannten Schritten und einem markierten Engpass.
Umsetzung
- Bitte um die Schritte in der Reihenfolge, wie die Person sie erlebt, und lass zeichnen oder schreiben.
- Frage, wo der Ablauf stockt, und markiere nur den Punkt, den die Person nennt.
- Prüfe, welcher Schritt als Nächstes wirklich getan werden kann.
- Fotografiert oder übertragt die Skizze nur mit Zustimmung der Person.

Weitere Anwendungsgebiete
- Projektstockungen.
- Wiederkehrende Konfliktschleifen im Alltag.
- Übergabe zwischen zwei Rollen.
Grenze
Keine psychologische Zeichentest-Deutung. Die Skizze gehört der Person.
Fragen, kurz beantwortet
Muss schön gezeichnet werden?
Nein. Kästen und Pfeile reichen.
Darf ich mitzeichnen?
Nur wenn die Person es will und die Worte ihre bleiben.
Was, wenn der Ablauf unklar ist?
Genau das soll die Skizze zeigen.
Ist das ein Prozessmodell aus einem Buch?
Nur wenn die Person es übernimmt. Sonst eigener Ablauf.
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