Narrative Unterscheidung
Coaching-Techniken · Narrative Unterscheidung · Zeugen-Hören
Zeugen-Hören
Zeugen-Hören meint: Du hörst als Zeugin oder Zeuge einer Geschichte, spiegelst, was dich berührt hat, und bleibst ohne Ratschlag und ohne Zeremonie. Es ist Bezeugen im Coaching-Gespräch, keine Therapiegruppe und kein Ritual.

Einleitung
Zeugen-Hören meint: Du hörst als Zeugin oder Zeuge einer Geschichte, spiegelst, was dich berührt hat, und bleibst ohne Ratschlag und ohne Zeremonie. Es ist Bezeugen im Coaching-Gespräch, keine Therapiegruppe und kein Ritual.
Herkunft: Angelect an outsider-witness-Ideen der narrativen Praxis; im Coaching ohne Therapiezeremonie. Die Beispielschritte sind zum Üben beschrieben. Sie stammen nicht aus einer dokumentierten Sitzung mit einer echten Person.
Zweck
Geschichten würdigen und Resonanz geben, ohne zu übernehmen.
Ziel
Eine kurze Zeugenrückmeldung, die die Person als passend bestätigt.
Umsetzung
- Höre ohne zu unterbrechen bis zu einem vereinbarten Punkt.
- Sage, welches Bild, welcher Satz oder welcher Wert dich erreicht hat.
- Stelle eine neugierige Frage zur bevorzugten Richtung der Geschichte.
- Gib den Ball zurück und vermeide Rat.

Weitere Anwendungsgebiete
- Abschluss einer dichten Erzählung.
- Ausbildungssupervision.
- Teamgeschichten nach Belastung.
Grenze
Keine Therapiezeremonie, keine Gruppe erzwingen. Bei Überflutung stoppen und Fachstelle prüfen. Die Formulierungen bleiben am Auftrag der Sitzung, ersetzen keine Fachstelle, geben keine Erfolgsgarantie und dienen nur der klaren nächsten Handlung im Coaching.
Fragen, kurz beantwortet
Ist das Sharing-Kreis?
Nein. Ein Coach-Zug im Einzel- oder Teamcoaching.
Darf ich Rat geben?
Später vielleicht; hier zuerst bezeugen.
Hypnose?
Nein.
Garantie?
Nein.