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Zukunftsfrage
Eine Zukunftsfrage richtet sich auf einen konkreten späteren Zeitpunkt und darauf, woran die Person dort erkennen würde, dass der Auftrag sich gelohnt hat.

Einleitung
Eine Zukunftsfrage richtet sich auf einen konkreten späteren Zeitpunkt und darauf, woran die Person dort erkennen würde, dass der Auftrag sich gelohnt hat.
Herkunft: Fragen in die nahe Zukunft, abgegrenzt von der Wunderfrage. Die Beispielschritte sind zum Üben beschrieben. Sie stammen nicht aus einer dokumentierten Sitzung mit einer echten Person.
Zweck
Ziele ohne Zeitpunkt bleiben Wünsche. Ein Datum macht das Bild prüfbar.
Ziel
Ein Zeitpunkt und zwei beobachtbare Zeichen, die an diesem Zeitpunkt gelten sollen.
Umsetzung
- Lass die Person einen Zeitpunkt wählen, der nah genug für einen Schritt und fern genug für eine Veränderung ist.
- Frage, was eine andere Person an diesem Tag sehen oder hören würde.
- Frage, was die Person selbst an diesem Tag anders täte als heute.
- Wähle eines der Zeichen und frag, welcher kleine Teil davon schon in den nächsten sieben Tagen sichtbar werden kann.

Weitere Anwendungsgebiete
- Jahresziele, die sonst als Eigenschaftswörter stehen bleiben.
- Teamziele vor einem Quartalsende.
- Als Einstieg in einen nächsten Schritt mit Datum.
Grenze
Die Zukunftsfrage verspricht kein Ergebnis. Sie sammelt Zeichen. Die Wunderfrage bleibt auf ihrer Seite, weil sie ein anderes Bild benutzt.
Fragen, kurz beantwortet
Welcher Zeitpunkt ist brauchbar?
Einer, den die Person selbst nennt und der in ihrem Kalender einen Ort hat.
Was ist der Unterschied zur Wunderfrage?
Die Wunderfrage arbeitet mit einem überraschenden Unterschied über Nacht. Die Zukunftsfrage arbeitet mit einem gewählten Datum und sichtbaren Zeichen.
Wie viele Zeichen?
Zwei reichen. Eine lange Wunschliste wird wieder unprüfbar.
Muss das Zeichen messbar sein?
Es muss beobachtbar sein. Eine Zahl ist willkommen, ein hörbarer Satz reicht auch.