Hilfe zur Selbsthilfe · Entscheidungen
Entscheidungen
Von Mike Borchert
Eine Einladung an die Weggabelung. Zwei Optionen sichtbar machen, dann einen Termin für die Wahl.
Entscheidungen: ein blauer und ein roter Pfad. Die Wahl bleibt bei dir.
Wie die Tipps hier gebaut sind
Eine Entscheidung wird leichter, wenn die Optionen nebeneinander liegen und die Wahl einen Termin hat. Die Tipps hier erzeugen keine richtige Antwort. Sie machen sichtbar, was du schon weißt, und wo du noch rätst. Zwei Wege reichen. Ein dritter, der alles offen hält, ist oft nur Aufschub. Du setzt ein Datum, an dem du wählst oder bewusst noch nicht wählst. Offen lassen ohne Datum ist kein Tipp aus diesem Bereich.
Jeder Tipp darunter hat dieselbe Folge: Lage, Ablauf in drei Zügen, das Zeichen danach, worauf du in diesem Bereich achtest, und eine Grenze. 20 Tipps. Keiner ist ein Programm und keiner eine Therapie.
Bauch und Liste Erst die spontane Neigung notieren, dann die Liste, und schauen, ob sie sich widersprechen. Brief aus der gewählten Zukunft Zwei kurze Briefe: einer aus dem Leben nach Option A, einer nach Option B, jeweils ein Absatz. Die Entscheidung aussprechen Wenn du gewählt hast, den Satz einmal klar sagen, an die Personen, die ihn hören müssen. Die Wahl kurz markieren Nachdem du dich entschieden hast, einen kleinen sichtbaren Abschluss, damit der Kopf nicht weiter verhandelt. Drei Werte, eine Wahl Drei Werte, die dir in diesem Lebensabschnitt wichtig sind, und die Frage, welche Option sie besser trägt. Ein Mindestkriterium Vor dem Vergleich ein Kriterium festlegen, das erfüllt sein muss, sonst fällt die Option raus. Eine Frist für die Wahl Eine Entscheidung bekommt Datum und Uhrzeit, sonst bleibt sie ein offenes Tab. Eine Nacht dazwischen Bei einer Wahl, die nicht heute Abend sein muss, eine Nacht schlafen und morgens den ersten Impuls notieren. Eine Option streichen Heute nur eine Option von der Liste nehmen, nicht die ganze Entscheidung treffen. Erst ein kleines Experiment Bevor du das große Ja gibst, ein Versuch von einer Woche, der die Wahl kleiner und sichtbar macht.
Genug Information Festlegen, welche eine fehlende Information die Wahl noch ändern würde, und dann aufhören zu suchen. Muss, kann, will nicht Die Optionen in drei Körbe sortieren: muss, kann, will nicht. Nicht-Entscheiden als Wahl Aufschreiben, was passiert, wenn du dich weiter nicht entscheidest, damit das Liegenlassen einen Preis bekommt. Was die Wahl an Zeit kostet Neben das Geld, das eine Option kostet, die Stunden schreiben, die sie in den nächsten vier Wochen frisst. Welchen Rat du einer Freundin geben würdest Die Lage so schildern, als wäre es die einer Freundin, und den Rat aufschreiben, den du ihr geben würdest. Wessen Entscheidung ist das Klären, ob die Wahl wirklich bei dir liegt oder ob du eine fremde Entscheidung mitträgst. Wie leicht lässt es sich umkehren Prüfen, ob die Wahl rückgängig zu machen ist, bevor du sie wie ein endgültiges Tor behandelst. Zehn Minuten, zehn Monate, zehn Jahre Dieselbe Wahl aus drei Entfernungen ansehen: gleich, in zehn Monaten, in zehn Jahren. Zwei Stimmen von außen Zwei Menschen fragen, die verschieden ticken, und ihre Sätze nebeneinanderlegen, ohne den erstbesten zu nehmen. Zwei Wege auf einem Blatt Zwei Optionen nebeneinander, jede mit Preis und Gewinn, bevor du eine wählst.